Marie Pfungst

Vorlage: Jüdisches Museum Frankfurt
Vor­la­ge: Jüdi­sches Muse­um Frank­furt

* 1862 Frankfurt am Main † 1943 KZ Theresienstadt

Marie Pfungst war Vor­stands­vor­sit­zen­de der Naxos-Wer­ke, 20 Jah­re lang Vor­sit­zen­de des Ver­ban­des der Frank­fur­ter Frau­en­ver­ei­ne und för­der­te als Stif­te­rin vie­le jüdi­sche und all­ge­mei­ne sozia­le Pro­jek­te. Sie rief zusam­men mit Jen­ny Apolant Real­gym­na­si­al­kur­se für Mäd­chen in Frank­furt ins Leben, rich­te­te eine Frei­bi­blio­thek mit Lese­hal­le für Arbei­te­rin­nen und Arbei­ter ein und grün­de­te ein Heim für Frau­en, die in Not gera­ten waren. Marie Pfungst wur­de im Natio­nal­so­zia­lis­mus nach über zehn Jah­ren ihres Vor­stands­vor­sit­zes beraubt und 1943 im KZ The­re­si­en­stadt ermor­det.