Gertrud Bäumer

Vorlage: Agnes von Zahn-Harnack: Die Frauenbewegung, Berlin o.J. (1928), S. 240a. Bestand: AddF
Vor­la­ge: Agnes von Zahn-Har­nack: Die Frau­en­be­we­gung, Ber­lin o.J. (1928), S. 240a. Bestand: AddF

* 1873 Hohenlimburg † 1954 Gadderbaum

Ger­trud Bäu­mer gelang­te über den Leh­re­rin­nen­be­ruf zur Frau­en­be­we­gung. Sie war Vor­sit­zen­de des Bun­des Deut­scher Frau­en­ver­ei­ne (BDF). Bei Kriegs­be­ginn 1914 grün­de­te sie den Natio­na­len Frau­en­dienst zur Kriegs­un­ter­stüt­zung. Von 1919 bis 1932 war Bäu­mer Abge­ord­ne­te der DDP bzw. Deut­schen Staats­par­tei und erreich­te 1920 als ers­te Frau den Pos­ten einer Minis­te­ri­al­rä­tin. Ab 1933 näher­te sie sich zunächst der NS-Frau­en­po­li­tik an, zog sich aber ab 1936 aus der Öffent­lich­keit zurück. Nach 1945 enga­gier­te sie sich wie­der in CSU und CDU für den poli­ti­schen Wie­der­auf­bau.