Jenny Apolant

Vorlage: Jüdisches Museum Frankfurt
Vor­la­ge: Jüdi­sches Muse­um Frank­furt

* 1874 Berlin † 1925 Frankfurt am Main

Wo staatsbürgerliche Pflichten bereits erfüllt werden, müssen staatsbürgerliche Rechte billigerweise folgen.”

Jen­ny Apolant, geb. Rathen­au, lei­te­te ab 1907 die „Zen­tral­stel­le für Gemein­de­äm­ter der Frau“ in Frank­furt, die sich für die akti­ve Mit­ar­beit von Frau­en in der Kom­mu­nal­ver­wal­tung und für das Frau­en­wahl­recht ein­setz­te. Apolant führ­te die Kran­ken­haus­für­sor­ge in Frank­furt ein und set­ze sich für Frau­en und Mäd­chen in der Armen- und Wai­sen­pfle­ge sowie im Schul- und Woh­nungs­we­sen ein. Mit Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts war sie von 1919 bis 1924 Stadt­ver­ord­ne­te der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Par­tei. Der männ­lich domi­nier­ten Stadt­ver­wal­tung begeg­ne­te sie mit geziel­ten Schu­lun­gen der weib­li­chen Abge­ord­ne­ten in der von ihr gegrün­de­ten Poli­ti­schen Arbeits­ge­mein­schaft.