Friederike Bröll

Vorlage: Archiv der deutschen Frauenbewegung, Kassel
Vor­la­ge: Archiv der deut­schen Frau­en­be­we­gung, Kas­sel

* 1865 Frankfurt am Main † 1952 Frankfurt am Main

Frie­de­ri­ke Bröll war ab 1900 Vor­sit­zen­de des Frank­fur­ter Ver­eins Recht­schutz­stel­le für Frau­en, der es sich zur Auf­ga­be gemacht hat­te, Frau­en über ihre Rech­te im Pri­va­ten wie Poli­ti­schen auf­zu­klä­ren und sich für Gleich­be­rech­ti­gung ein­zu­set­zen. Sie enga­gier­te sich zudem im natio­nal für Frau­en­rech­te enga­gie­ren­den All­ge­mei­nen Deut­schen Frau­en­ver­band. Sie reis­te mit den bei­den Frank­fur­ter Frau­en­recht­le­rin­nen Anna Edin­ger und Ber­tha Pap­pen­heim 1911 zum Frau­en­stimm­rechts­kon­gress nach Stock­holm und setz­te sich als deut­sche Dele­gier­te des inter­na­tio­na­len Frau­en­welt­bun­des für Frau­en­rech­te und für die Ein­füh­rung des Frau­en­wahl­rechts in Deutsch­land ein.