Clara Zetkin

Vorlage: Stadtgeschichtliches Museum Leipzig
Vor­la­ge: Stadt­ge­schicht­li­ches Muse­um Leip­zig

* 1857 Wiederau, Königreich Sachsen † 1933 Archangelskoje, Oblast Moskau, Sowjetunion

Cla­ra Zet­kin war eine füh­ren­de Ver­tre­te­rin der pro­le­ta­ri­schen Frau­en­be­we­gung. Seit 1878 SPD-Mit­glied, lei­te­te sie 25 Jah­re lang die Zeit­schrift „Die Gleich­heit“, das publi­zis­ti­sche Organ der Arbei­te­rin­nen­be­we­gung. 1907 wur­de sie auf der ers­ten Inter­na­tio­na­len Kon­fe­renz sozia­lis­ti­scher Frau­en zur Vor­sit­zen­den des Inter­na­tio­na­len Frau­en­se­kre­ta­ri­ats gewählt. Wäh­rend des Ers­ten Welt­krie­ges lehn­te sie die SPD-Poli­tik ab, schloss sich 1919 der KPD an und war bis 1933 Reichs­tags­ab­ge­ord­ne­te. Neben der Par­tei­ar­beit lag Zet­kins Schwer­punkt auf der inter­na­tio­na­len Frau­en- und Frie­dens­po­li­tik.