Anna Edinger

Vorlage: Jüdisches Museum Frankfurt
Vor­la­ge: Jüdi­sches Muse­um Frank­furt

* 1863 Frankfurt am Main † 1929 Frankfurt am Main

Wir wollen die geringe Zahl derjenigen stärken, die versucht einen Weg zu finden, wie der Krieg schneller als es durch das Versagen und Verbluten der Mächte einer Seite geschehen kann, zum Ende zu bringen ist.“

Anna Edin­ger, geb. Gold­schmidt, war eine der gro­ßen Stif­te­rin­nen der Frank­fur­ter Uni­ver­si­tät, Frau­en­recht­le­rin und Pazi­fis­tin. Sie enga­gier­te sich in der Frank­fur­ter jüdi­schen Frau­en­be­we­gung eben­so wie in über­re­gio­na­len Gre­mi­en wie dem Bund deut­scher Frau­en­ver­ei­ne. Seit 1893 gehör­te sie dem „Frank­fur­ter Frie­dens­ver­ein” an und reis­te – ent­ge­gen der offi­zi­el­len Hal­tung der deut­schen Frau­en­be­we­gung – 1915 zum Frau­en­frie­dens­kon­gress nach Den Haag. Von den 1.126 Frau­en aus 12 kriegs­füh­ren­den und neu­tra­len Län­dern nah­men nur 28 Frau­en aus Deutsch­land teil. Nach Kriegs­en­de enga­gier­te sie sich wei­ter­hin für die Inter­na­tio­na­le in der Frau­en­li­ga für Frie­den und Frei­heit.