THIS IS WHAT A FEMINIST LOOKS LIKEIN FRANKFURT

Um die Kon­ti­nui­tät und Aktua­li­tät femi­nis­ti­scher The­men und Kämp­fe in Frank­furt auf­zu­zei­gen, initi­iert das Frau­en­re­fe­rat das Foto­pro­jekt „This is what a femi­nist looks like – in Frank­furt“, das in der Zusam­men­ar­beit mit der Foto­gra­fin Katha­ri­na Dub­no umge­setzt wird.

Was bedeutet die Ausstellung für dich?

Wir wol­len zei­gen: Im Kampf für eine gerech­te und viel­fäl­ti­ge Welt gibt es vie­le Mitstreiter*innen. Es sind Aktivist*innen, Politiker*innen, Men­schen aus Insti­tu­tio­nen und der gesam­ten Stadt­ge­sell­schaft, die sich in Frank­furt und dar­über hin­aus für Gleich­be­rech­ti­gung, Frauen*rechte, Femi­nis­mus und gegen Sexis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung enga­gie­ren.

Jen­seits von Kli­schees prä­sen­tie­ren sich Frankfurter*innen an Plät­zen, die sie in ihren femi­nis­ti­schen Kämp­fen inspi­rie­ren. Sie zei­gen uns, wofür sie strei­ten. Mit dem Foto­pro­jekt „This is what a femi­nist looks like – in Frank­furt“ wer­den Annah­men und Ste­reo­ty­pe über Feminist*innen gezielt infra­ge gestellt. Die Bot­schaft der Bil­der: Feminist*innen sind viel­fäl­tig und ihre Kämp­fe fin­den an vie­len Orten statt. Ob im Pal­men­gar­ten, auf der Stra­ße, am Küchen­tisch oder in Ver­ei­nen und Initia­ti­ven.

Unse­re Gale­rie wächst ste­tig. Schau­en Sie regel­mä­ßig vor­bei und blei­ben Sie infor­miert über wei­te­re Aktio­nen und Ver­an­stal­tun­gen.

Ban­ner zur Aus­stel­lung

Fol­gen Sie dem Pro­jekt auch auf Insta­gram: frauenreferat_frankfurt

Das Magazin zum Projekt

Sie wol­len die Protagonist*innen des Foto­pro­jek­tes genau­er ken­nen­ler­nen? Dann sichern Sie sich das Maga­zin „this is what a femi­nist looks like – in frank­furt“. Hier fin­den Sie alle betei­lig­ten Per­so­nen mit Fotos und State­ments. Ein Maga­zin vol­ler Mut und Wider­stän­dig­keit.

Das Maga­zin liegt zur Abho­lung im Frau­en­re­fe­rat für Sie bereit. Kom­men Sie ger­ne zu fol­gen­den Zei­ten: Mon­tag – Don­ners­tag von 10 bis 14 Uhr und Frei­tag von 10 bis 13 Uhr. Wir geben Ihnen das Maga­zin dann ger­ne unter Wah­rung der Hygie­ne­stan­dards aus.

Oder holen Sie sich das Maga­zin im Foto­gra­fie Forum Frank­furt ab. Hier liegt das Maga­zin wäh­ren der Öff­nungs­zei­ten von Diens­tag bis Sonn­tag von 11 bis 18 Uhr aus.

Den­ken Sie in bei­den Fäl­len bit­te an Ihre Mas­ke.

Im Foto­gra­fie Forum kön­nen Sie die Abho­lung direkt mit dem Besuch der Aus­stel­lung „RESISTANCE & SENSIBILITY. COLLEZIONE DONATA PIZZI: WOMEN PHOTOGRAPHERS FROM ITALY“ ver­bin­den. Die Aus­stel­lung ist bis zum 30. August 2020 ver­län­gert und prä­sen­tiert fünf Jahr­zehn­te Foto­gra­fie aus weib­li­cher Sicht.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Besuch, zur Aus­stel­lung und den aktu­el­len Öff­nungs­zei­ten online unter: Web­site Foto­gra­fie Forum Frank­furt

Ein digitales Event im September

Ab dem 10. Sep­tem­ber wird der digi­ta­le „take over“ der Por­­trait-Rei­he auf der neu­en Kam­pa­g­nen-Web­­si­te und auf dem Insta­gram-Kanal des Frau­en­re­fe­rats fort­ge­setzt. Die aus­ge­fal­le­nen Ver­an­stal­tun­gen wur­den digi­ta­li­siert und in unter­schied­li­chen For­ma­ten auf­be­rei­tet. So ist eine digi­ta­le Ver­an­stal­tungs­rei­he ent­stan­den, die ver­schie­de­ne Stim­men und Sta­tio­nen des Pro­jek­tes auf­greift – ein Mosa­ik, das die Viel­falt und Stär­ke Frank­fur­ter Femi­nis­men zeigt.

Dr. des Harpreet Kaur Cho­lia und Aisha Cama­ra neh­men Sie mit auf die­se digi­ta­le Rei­se. Sie beglei­ten die Ver­an­stal­tun­gen und das Pro­jekt in Form von Refle­xio­nen. So brin­gen die bei­den Mode­ra­to­rin­nen Feminist*innen, Bil­der und State­ments des Pro­jek­tes „This is what a femi­nist looks like in Frank­furt“ zusam­men.

Drei Wochen lang wer­den jeden Don­ners­tag Fil­me und For­ma­te hoch­ge­la­den. Schau­en Sie regel­mä­ßig vor­bei und ler­nen sie neue und alte Mitstreiter*innen sowie Orte in Frank­furt ken­nen. Gezeigt wer­den u. a. die Video-Audi­o­in­stal­la­­ti­on von Ange­la Schmitt-Glä­­ser sowie das femi­nis­ti­sche Genera­tio­nen­ge­spräch „Irri­ta­tio­nen, Inspi­ra­tio­nen und Inter­ven­tio­nen“ und die Podi­ums­dis­kus­si­on zum The­ma „resis­tan­ce&iden­ti­ty“ im Rah­men der Aus­stel­lung RESISTANCE & SENSIBILITY im Foto­gra­fie Forum Frank­furt.

 

Femi­nis­mus bedeu­tet für mich, die Rea­li­tät nicht zu ver­drän­gen, eige­ne Pri­vi­le­gi­en zu hin­ter­fra­gen und für eine sozia­le Gesell­schaft ein­zu­tre­ten, in der alle Men­schen gleich­be­rech­tigt und ohne Angst vor Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus, Klas­sis­mus, Loo­kis­mus, Ableis­mus und (hete­ro­nor­ma­ti­vem) Sexis­mus leben kön­nen. Und trotz allem den Humor nicht zu ver­lie­ren.

Lisa Deniz Preugschat

Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin, Regis­seu­rin, Dar­stel­le­rin, Lei­tungs­team thea­ter­pe­ri­phe­rie, Päd­ago­gin, anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Femi­nis­tin

Ich kämp­fe mit ande­ren Frau­en dafür, dass jede Frau und jedes Mäd­chen ein selbst­be­stimm­tes Leben frei von Angst, Gewalt, Ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung leben kann. Ich arbei­te für sozia­le Gerech­tig­keit und eine Gesell­schaft, in der Respekt für sich selbst, ande­re Men­schen und die Natur die Norm ist. Viel­falt ist unse­re Stär­ke, Ein­heit ist unse­re Power.

Sunny Graff

Groß­meis­te­rin, Frau­en in Bewe­gung Kampf­kunst und Bewe­gung e.V., Femi­nis­ti­sche Anti-Ras­sis­ti­sche Empower­ment Selbst­ver­tei­di­gungs­leh­re­rin, Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin

Smash the Par­ti­ar­chy! Wir ste­hen für Sis­ter­hood! Wir leben unse­ren Femi­nis­mus inter­sek­tio­nal. Für uns ist es kein Label son­dern Rea­li­tät!

Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum und Siraad Wiedenroth

Chan­cen­gleich­heit und Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit für alle in Gesell­schaft, Poli­tik und Wirt­schaft. Dafür strei­te und kämp­fe ich.

Rosina Walter

Geschäfts­füh­ren­der Vor­stand, ber­amí beruf­li­che Inte­gra­ti­on e.V.

Femi­nis­mus bedeu­tet für mich mit patri­ar­cha­len Struk­tu­ren zu bre­chen und für Gleich­be­rech­ti­gung für Alle* zu kämp­fen. Als Schwar­ze Mus­li­mi­sche Frau hängt der Kampf gegen Sexis­mus zusam­men mit dem Kampf gegen ande­re Dis­kri­mi­nie­rungs­for­men wie Ras­sis­mus, anti-mus­li­mi­scher Ras­sis­mus, Klas­sis­mus und Ableis­mus. Ein inter­sek­tio­na­ler Ansatz ermög­licht mir nicht nur zu erken­nen, dass und wie ich mar­gi­na­li­siert bin, son­dern auch wel­che Pri­vi­le­gi­en ich selbst habe.

Ismahan Wayah

Wis­sen­schaft­le­rin

Ich kämp­fe dafür, dass Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen für Mäd­chen und jun­ge Frau­en Nor­ma­li­tät sind und sie für ihre Lebens­we­ge ech­te Wahl­mög­lich­kei­ten haben.

Anne Rückschloß

Geschäfts­be­reichs­lei­te­rin Orga­ni­sa­ti­on, Stadt­wer­ke Ver­kehrs­ge­sell­schaft Frank­furt

Plu­ra­li­tät als Berei­che­rung, Chan­ce und Mög­lich­keit!

Nabila Bushra

Päd­ago­gin und Lau­ra-Maria Bas­si Preis­trä­ge­rin

Ich will, dass alle Frau­en* ein selbst­be­stimm­tes Leben füh­ren kön­nen – in eige­ner Ver­ant­wor­tung. Öko­no­mi­sche und per­sön­li­che Unab­hän­gig­keit sind dafür wich­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen.

Petra Schimmer

Geschäfts­füh­ren­der Vor­stand Frau­en-Soft­ware­haus e.V.

Ich arbei­te unver­dros­sen an der Über­win­dung des Patri­ar­chats in allen sei­nen Facet­ten und kämp­fe für eine Zukunft für alle Frau­en* in Selbst­be­stim­mung und Unab­hän­gig­keit inner­halb einer gesun­den Natur und Umwelt.

Kerstin Einecke

Geschäfts­füh­re­rin VbFF – Ver­ein zur beruf­li­chen För­de­rung von Frau­en e.V.

Frau­en macht Poli­tik! Enga­giert Euch im per­sön­li­chen Umfeld und in öffent­li­chen Initia­ti­ven bis hin­ein in die Par­tei­en. Nicht nur im Bun­des­tag haben wir lei­der viel zu wenig Mit­strei­te­rin­nen. Und die bes­te femi­nis­ti­sche Poli­tik machen nun mal Frau­en.

Ulli Nissen

Frank­fur­ter Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te

Femi­nis­mus ist für mich eine Her­zens­sa­che! Frau­en haben viel bewirkt, aber trotz­dem sol­len wir nicht locker­las­sen. Die Gleich­be­rech­ti­gung ist welt­weit noch lan­ge nicht erreicht! Auch bei uns ist sie durch­aus noch aus­bau­fä­hig! Ich fin­de es super, dass die jun­gen Frau­en den Faden auf­ge­nom­men haben und mit viel Ver­ve dis­ku­tie­ren und strei­ten und mit vie­len krea­ti­ven Aktio­nen die Gleich­be­rech­ti­gung wei­ter­trei­ben.

Mechtild M. Jansen

Vor­stand Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen, Vor­stand Frau­en in Euro­pa, Erzie­hungs­wis­sen­schaft­le­rin, Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin

Für mehr Refle­xi­on, mehr Empa­thie und dif­fe­ren­zier­te Bli­cke auf unse­re Gesell­schaft in einer kom­ple­xen Welt. Es gibt kei­ne ein­fa­chen Ant­wor­ten.

Hadija Haruna-Oelker

Jour­na­lis­tin und Mode­ra­to­rin

Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit ist unse­re gesell­schaft­li­che Bau­stel­le, an der ich arbei­te.

Regina Busch

Regis­seu­rin, Lei­tung Daeda­lus Com­pa­ny

Ich kämp­fe dafür, dass Bewe­gun­gen und Strei­te­rin­nen für Frau­en- und Mäd­chen­rech­te erin­nert wer­den und wir durch ihre Geschichte(n) ermu­tigt wer­den, uns wei­ter für eine voll­um­fäng­li­che gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be Aller an gesell­schaft­li­chen Ent­schei­dun­gen ein­zu­set­zen.

Dorothee Linnemann

His­to­ri­ke­rin und Aus­stel­lungs­ma­che­rin

Jahr­hun­der­te­lang wur­den der Frau das Emo­tio­na­le, dem Mann das logi­sche Den­ken zuge­schrie­ben. Das ist in fast allen Gesell­schaf­ten so tief ver­wur­zelt, dass wir erst am Anfang einer wirk­li­chen Gleich­be­rech­ti­gung von Mann und Frau ste­hen. An ihrem Ende kann sich der Mann von dem Zwang befrei­en, sich sei­ner Emo­tio­nen zu ent­le­di­gen. Damit wird sich auch das Arbeits­le­ben ver­än­dern müs­sen. Beru­fe, in denen es um mensch­li­che Zuwen­dung geht, wie in Pfle­ge und Erzie­hung, wer­den dann selbst­ver­ständ­lich nicht mehr vor­wie­gend von Frau­en aus­ge­übt. Daher ist es unse­re poli­ti­sche Ver­ant­wor­tung, auch die­se Beru­fe für alle attrak­tiv zu machen und bestehen­de Vor­ur­tei­le abzu­bau­en.

David Dilmaghani

Lei­ter des Dezer­nats­bü­ros für Kul­tur und Wis­sen­schaft

This is what a Putz­film­fes­ti­val looks like. Put­zen und Kino gegen Neu­tra­li­täts­ge­bot.

Eva Salomon, Jan Wetzel, Niels Deimel

Putz­film­fes­ti­val

Frau­en dar­in bestär­ken, den Mut zu haben, ihren indi­vi­du­el­len Weg zum Mut­ter­sein zu fin­den und zu leben, ist mir ein wich­ti­ges Ziel.

Brigitte Peterka

Geschäfts­füh­re­rin des Frau­en­Gesund­heits­Zen­trum e.V., GfG-Geburts­vor­be­rei­te­rin (Gesell­schaft für Geburts­vor­be­rei­tung, Fami­li­en­bil­dung und Frau­en­gesund­heit – GfG), Mut­ter und Oma von drei Kin­dern und drei (vier) Enkeln

Femi­nist Ner­dom heisst für uns männ­li­che Frick­ler­ges­ten in der künst­le­ri­schen Arbeit, im Thea­ter, im Netz und auf der zu Stras­se zu schred­dern und mit einer soli­da­ri­schen queer­fe­mi­nis­ti­schen Pra­xis zu erwi­dern. Tools tei­len! Brot und Rosen for­dern! Geschlech­ter­codes hacken und umschrei­ben!

Swoosh Lieu

Swoosh Lieu sind Johan­na Cas­tell, Katha­ri­na Pelo­si und Rosa Wer­ne­cke. Sie arbei­ten seit 2009 als femi­nis­ti­sches Per­for­mance-Kol­lek­tiv mit Basis in Frank­furt. 2018 haben sie das Pro­jekt feminist-nerdom.org gestar­tet, das femi­nis­ti­sche Medi­en­künst­le­rin­nen por­trä­tiert und ver­netzt.

Ich kämp­fe für und mit Mäd­chen*. Für Respekt, Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt. Ich strei­te für einen Dia­log der Genera­tio­nen und einen inter­sek­tio­na­len Femi­nis­mus, der auf Viel­falt und Ver­bun­den­heit setzt.

Linda Kagerbauer

Refe­ren­tin für Mäd­chen­po­li­tik und Kul­tur im Frau­en­re­fe­rat

Ein wich­ti­ges femi­nis­ti­sches Ziel ist für mich, dass sich Frau­en im Umgang mit lebens­ge­schicht­li­chen oder kul­tu­rel­len Ein­engun­gen noch mehr  inne­re und äuße­re Frei­hei­ten erobern kön­nen. Unab­hän­gig und ver­bun­den mit der Welt sol­len sie sich in ihrem Kör­per wohl­füh­len und zuver­sicht­lich ihr Leben gestal­ten!

Claudia Gutmann

Psy­cho­lo­gin, Femi­nis­ti­sches Frau­en­gesund­heits­zen­trum e.V. bis 2008

Es wird Zeit, dass sozia­le Ungleich­stel­lun­gen und dar­aus resul­tie­ren­de Unge­rech­tig­kei­ten der Ver­gan­gen­heit ange­hö­ren. Ich gebe Frau­en* eine Stim­me.

Elisabeth Treydte

Musik­wis­sen­schaft­le­rin, Archiv Frau und Musik Frankfurt/M.

Ich kämp­fe für mehr Teil­ha­be und Sicht­bar­keit von Men­schen, die von der Domi­nanz­ge­sell­schaft unsicht­bar gemacht wer­den. Mehr Zugän­ge, mehr Chan­cen und mehr Soli­da­ri­tät. Sowohl online, als auch off­line.

Ayesha Khan

Soci­al-Media Redak­teu­rin, Netz­ak­ti­vis­tin und freie Autorin

Femi­nis­mus ist für uns, wenn vier Frau­en ein Thea­ter lei­ten und kei­ner* sagt: aha ein Unter­leib­thea­ter.

Hannah Schassner, Ute Bansemir, Ewgenija Weiß, Lisa Deniz Preugschat

thea­ter­pe­ri­phe­rie

Ich strei­te dafür, dass Frau­en sich mehr Chan­cen und gerech­te­re Teil­ha­be an den Res­sour­cen die­ser Welt erobern.

Dr. Eva Brinkmann to Broxten

Grün­de­rin der Frank­fur­ter Stif­tung maece­nia für Frau­en in Wis­sen­schaft und Kunst

Ich set­ze mich für eine inter­sek­tio­na­le Per­spek­ti­ve ein, für Orte die sich gegen Dis­kri­mi­nie­rung aus­spre­chen, Orte an denen viel­fäl­ti­ge Lebens­ent­wür­fe zusam­men Platz haben und in denen wir auf­ein­an­der Acht geben und gemein­sam wei­ter­kom­men. Ich bin ganz inspi­riert von der Jugend, von ihr kön­nen wir so viel ler­nen und des­we­gen ist Mädchen*arbeit für mich eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit.

Amra Kasapović

Koor­di­na­to­rin der femi­nis­ti­schen Mäd­chen­ar­beit bei infrau e.V., dem Inter­kul­tu­rel­len Bera­tungs- und Bil­dungs­zen­trum für Frau­en, Mäd­chen, Senio­rin­nen

Wir, die Busi­ness und Pro­fes­sio­nal Women, set­zen uns für Chan­cen­gleich­heit in Wirt­schaft, Poli­tik und Gesell­schaft ein. Solan­ge es Loh­nun­ge­rech­tig­keit und Dis­kri­mi­nie­rung gibt, bin ich ger­ne Femi­nis­tin im Busi­ness-Suit, die sich enga­giert und Frau­en dabei unter­stützt, im Beruf in der ers­ten Rei­he neben dem Mann zu ste­hen. Der von den BPW initi­ier­te Equal Pay Day ist nur eine der Kam­pa­gnen, die dar­auf auf­merk­sam macht.

Claudia Plenert

1. Vor­sit­zen­de BPW Frank­furt am Main

Seit 2007 habe ich in Frank­furt ein Netz­werk kul­tur­schaf­fen­der Frau­en auf­ge­baut: Der Frank­fur­ter Kranz ver­mit­telt zwi­schen Kul­tur­schaf­fen­den und Kul­tur­po­li­tik sowie zu brei­ter Öffent­lich­keit – denn wer mit sei­nen Pro­jek­ten und sei­ner Arbeit sicht­bar ist, hat auch Macht und Ein­fluss in der Stadt­ge­sell­schaft.

Dr. Sonja Müller

Kunst­his­to­ri­ke­rin, Kura­to­rin, Kul­tur­ma­na­ge­rin, Autorin

Femi­nis­mus heißt für mich, für eine Gesell­schaft mit Respekt, Gerech­tig­keit und Selbst­be­stim­mung zu kämp­fen – ein Gewinn für alle Men­schen.

Beate Herzog

Refe­ren­tin für Gewalt­schutz und Gesund­heit im Frau­en­re­fe­rat der Stadt Frank­furt

Ich bin ent­setzt über das Roll­back in der Poli­tik. Eine anti­eman­zi­pa­to­ri­sche Bewe­gung ist dabei die Errun­gen­schaf­ten der Frau­en­be­we­gung zurück­zu­dre­hen. Das wer­den wir uns nicht gefal­len las­sen. Wir wer­den wei­ter für eine Gleich­be­rech­ti­gung der Frau­en auf allen Ebe­nen kämp­fen.

Rosemarie Heilig

Dezer­nen­tin für Umwelt und Frau­en

Femi­nis­mus ist für mich, wenn Regie­sti­le ohne psy­chi­sche Gewalt nicht weib­lich oder har­mo­nie­süch­tig genannt wer­den.

Ute Bansemir

Lei­tung thea­ter­pe­ri­phe­rie, frei­be­ruf­li­che Thea­ter­re­gis­seu­rin, Thea­ter­päd­ago­gin

Mit den Mit­teln des Rechts kämp­fe ich gegen eine unglei­che Macht­ver­tei­lung. Mein Ziel ist es, als Rechts­an­wäl­tin Frau­en* und quee­ren Men­schen zeit­nah ein dis­kri­mi­nie­rungs­frei­es Leben und Arbei­ten zu ermög­li­chen – und als quee­re Akti­vis­tin län­ger­fris­tig zu grund­le­gen­den Alter­na­ti­ven zu der patri­ar­cha­len, ras­sis­ti­schen und kapi­ta­lis­ti­schen Gesell­schaft von heu­te bei­zu­tra­gen.

Friederike Boll

Grün­de­rin der geRechts­an­wäl­tin­nen

Femi­nis­mus wagen! Ich strei­te dafür Dis­kri­mi­nie­rung sicht­bar zu machen, im Den­ken, Han­deln und in der Poli­tik, durch Bewe­gung und Kri­tik. In die­ser Rich­tung haben wir schon viel erreicht.

Mechthild Veil

Vor­stand der Hein­rich Böll-Stif­tung Hes­sen, Grün­de­rin der Stif­tung Frau­en in Euro­pa, femi­nis­ti­sche Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin, ehe­ma­li­ge Redak­teu­rin der Zeit­schrift femi­nis­ti­sche stu­di­en, Eli­sa­beth Sel­bert Preis­trä­ge­rin

Ich bin Femi­nist. Als schwu­ler Mann kämp­fe ich für eine (Stadt-)Gesellschaft, die Selbst­be­stim­mung, Frei­heit und Gleich­heit für alle Men­schen garan­tiert.

Manuel Stock

Lei­ter des Minis­te­rin­bü­ros, Hes­si­sches Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst; Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der GRÜNEN im Frank­fur­ter Stadt­par­la­ment von 2012–2019

Femi­nis­mus beinhal­tet die Erkennt­nis, dass Frau­en einer unter­ge­ord­ne­ten Grup­pe ange­hö­ren; dass sie als Grup­pe unter Miss­stän­den lei­den; dass ihr unter­ge­ord­ne­ter Sta­tus nicht natur­be­dingt, son­dern gesell­schaft­lich pro­du­ziert ist; dass sie sich mit ande­ren Frau­en zusam­men­tun müs­sen, um die Miss­stän­de abschaf­fen zu kön­nen; und schließ­lich, dass sie eine Gegen­vi­si­on von einer gesell­schaft­li­chen Ord­nung erar­bei­ten kön­nen und müs­sen, in der allen Men­schen Auto­no­mie und Selbst­be­stim­mung zuste­hen. Das Sys­tem patri­ar­cha­ler Herr­schaft ist unter bestimm­ten his­to­ri­schen Bedin­gun­gen ent­stan­den und kann unter ver­än­der­ten his­to­ri­schen Bedin­gun­gen auch been­det wer­den. Für die Ver­brei­tung die­ser Erkennt­nis­se und die Her­stel­lung der not­wen­di­gen radi­ka­len gesell­schaft­li­chen Ver­än­de­run­gen kämp­fe ich seit über 40 Jah­ren!

Margot Müller

Bun­des­spre­che­rin DIE FRAUEN

Inves­tier­te Zeit und Ener­gie in eine gute Aus­bil­dung soll­ten ein unab­hän­gi­ges und selbst­be­stimm­tes Leben für alle Mäd­chen und jun­gen Frau­en ermög­li­chen! Des­halb müs­sen alle, geschlechts­un­ab­hän­gig, die glei­chen Chan­cen und Wahl­mög­lich­kei­ten haben. Aus die­sem Grund kämp­fe ich für eine Gesell­schaft, in der Frau­en nicht zwi­schen Beruf und dem Dasein als Haus­frau und Mut­ter wäh­len oder sich dafür recht­fer­ti­gen müs­sen.

Pantoula Vagelakou

Geschäfts­füh­re­rin bei infrau e.V., dem Inter­kul­tu­rel­len Bera­tungs- und Bil­dungs­zen­trum für Frau­en, Mäd­chen, Senio­rin­nen

Ich kämp­fe für die Frei­heit. Die­ser Kampf gegen das Patriarchat ist immer mit dem Kampf gegen Ras­sis­mus und Anti­se­mi­tis­mus ver­bun­den. Erfolg­reich kön­nen wir nur sein, wenn wir alles im Blick haben. Mei­ne Müt­ter und Tan­ten haben ers­te Wege erschlos­sen, die­se gilt es jetzt wei­ter­zu­ge­hen. Erst wenn Schwar­ze Frau­en, Women of Color, Trans­per­so­nen in wah­rer Frei­heit und Sicher­heit leben kön­nen sind Zie­le erreicht.

Siraad Wiedenroth

Vor­stand Initia­ti­ve Schwar­ze Men­schen in Deutsch­land e.V. (ISD e.V.)

Musik ist in jeder Spra­che weib­lich!

Heike Matthiesen

Inter­na­tio­nal kon­zer­tie­ren­de Gitar­ris­tin und enga­giert sich als eine der Vor­stän­de des Archi­ves Frau und Musik für Kom­po­nis­tin­nen

Eigen­stän­di­ge Exis­tenz­si­che­rung für alle Men­schen, ein Leben lang! Frau­en haben da eini­ges auf­zu­ho­len, sie sind am Arbeits­markt immer noch benach­tei­ligt durch typi­sche Mäd­chen­be­ru­fe, unglei­che Bezah­lung, der Teil­zeit­fal­le und weil sie die Haupt­last der Care-Arbeit tra­gen. Des­halb braucht es gute Infor­ma­ti­on und kli­schee­freie Bera­tung zu Aus­bil­dung, Wei­ter­bil­dung, lebens­lan­gem Ler­nen und der Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie.

Andrea Mohr

Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit am Arbeits­markt

Ich wid­me jeden Heart­beat mei­ner über 30-jäh­ri­gen Trom­mel-Lauf­bahn der Durch­set­zungs­kraft der Frau­en. Auf dass sie zu ihrer Kom­pe­tenz ste­hen und sie sicht­bar machen. Auf dass sie vie­le Frau­en, vor allem auch jun­ge Mäd­chen, moti­vie­ren und sich gezielt ver­net­zen, mit Power und Herz­blut. Denn nur gemein­sam sind wir erfolg­reich am Zug!

Anne Breick

Musi­ke­rin (KICK LA LUNA), Dozen­tin (HfMDK) und Grün­de­rin des Frau­en Musik Büros

Nach 70 Jah­ren Gleich­be­rech­ti­gung im Grund­ge­setz kämp­fen wir wei­ter für gesetz­li­che und fak­ti­sche Gleich­stel­lung in allen Lebens­la­gen und for­dern Frau­en in der ers­ten Rei­he in den Par­la­men­ten, der Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Jus­tiz.

Noreen von Schwanenflug

Vor­stands­vor­sit­zen­de des Deut­schen Juris­tin­nen­bunds e.V. Lan­des­ver­band Hes­sen

Wenn wir viel kämp­fen, kön­nen wir viel schaf­fen, auch wenn der Weg vol­ler Stei­ne ist.

Anita Adam

För­der­ver­ein Roma e.V. — Frank­furt am Main

Ob in der Medi­en­welt oder poli­ti­schen Land­schaft: schwar­ze Frau­en* und Frau­en* of Color wer­den immer sicht­ba­rer. Ich will noch mehr. Reprä­sen­tie­ren und dabei immer mei­ne Pri­vi­le­gi­en und Res­sour­cen nut­zen, um noch mehr Frau­en*, Mäd­chen und mar­gi­na­li­sier­te Per­so­nen in die 1. Rei­he zu holen.

Aisha Camara

Freie Mode­ra­to­rin, Autorin und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ra­te­rin 

Ich kämp­fe für einen inter­sek­tio­na­len und macht­kri­ti­schen Femi­nis­mus, der viel­fäl­ti­ge und trans­na­tio­na­le Lebens­rea­li­tä­ten ein­be­zieht. Ich will Frau­en* of Color und Schwar­ze Frau­en* dazu ermu­ti­gen an sich zu glau­ben, ihren eige­nen Weg zu gehen und sich ihren Platz in die­ser Gesell­schaft zu neh­men. Ganz beson­ders jene, die auf­grund von feh­len­der Spra­che und feh­len­den Sys­tem­kennt­nis­sen noch stär­ker von Unsicht­bar­keit bedroht sind. Für mehr poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Teil­ha­be! Für mehr Sicht­bar­keit! Dafür braucht es eine Bera­tung auf Augen­hö­he und Bil­dung für alle Frau­en*.

Salwa Yousef

Sozio­lo­gin, sys­te­mi­sche Bera­te­rin und Pro­jekt­lei­tung von „Ange­kom­men! – Berufs­ori­en­tie­rungs- und Vor­be­rei­tungs­kurs für Frau­en* mit Flucht- und Migra­ti­ons­ge­schich­te, ber­amí e.V.

Ich hät­te mich frü­her nie als poli­ti­schen Men­schen bezeich­net. Heu­te ist mir aber klar, dass gesell­schaft­li­che und kul­tu­rel­le Ent­wick­lun­gen nicht vom Him­mel fal­len, son­dern erar­bei­tet, manch­mal erkämpft, vor allem aber aktiv geschützt wer­den müs­sen. Bei der Fra­ge von Gleich­stel­lung sind wir alle gefor­dert.

Christian Kaufmann

Kunst­his­to­ri­ker und Kura­tor, seit 1996 in Frank­furt lebend, 1996–2002 wis­sen­schaft­li­che Tätig­keit für das Muse­um für Moder­ne Kunst, 2002–2019 Stu­di­en­lei­ter Evan­ge­li­sche Aka­de­mie Frank­furt, zuletzt als stell­ver­tre­ten­der Direk­tor, seit Dezem­ber 2019 Geschäfts­füh­rung der Heus­sen­stamm-Stif­tung

The per­so­nal is poli­ti­cal and I belie­ve in every day inter­sec­tio­n­al femi­nism. Femi­nism is speaking up with our fri­ends and fami­ly when someo­ne dear to us uses gen­der to jus­ti­fy mistre­at­ment or une­qual tre­at­ment – it is stan­ding up to the male peer or man who tri­es to speak over us in a mee­ting – it is uplif­ting girls and women we inter­act with, whe­ther we wit­ness them being put down or dis­cou­ra­ged by others – it is sho­wing up and cele­bra­ting self-care and acts of self-deter­mi­na­ti­on, big and small. Femi­nism is an action – it is deli­be­ra­te, inten­tio­nal, and not always con­ve­ni­ent. It is some­thing you do every day.

Dr. Sakhile Matlhare

Socio­lo­gy Ph.D., Co-Foun­der of Sakhile&Me art gal­le­ry

Frau­en haben Angst, ord­nen sich unter und wer­den schlech­ter bezahlt. War­um? Sie wer­den ver­ge­wal­tigt, bedroht und beschnit­ten. War­um? Ich bin für all­täg­li­che, gewalt­freie Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Ragna Guderian

Schau­spie­le­rin, Regis­seu­rin, Dozen­tin (HfMDK)

100 Jah­re Frau­en­wahl­recht und noch immer nicht am Ziel: Frau­en­power in die Poli­tik.

Jutta Ebeling

Frau­en­de­zer­nen­tin von 2001 bis 2012 und Bür­ger­meis­te­rin von 2006 bis 2012

Von den leben­den Matri­ar­cha­ten die­ser Welt kann ich nur Gutes berich­ten. Dort wer­den Men­schen nicht unter­drückt, Frau­en schon gar nicht. Im Gegen­teil, Frau­en und Kin­der ste­hen im Zen­trum der Gesell­schaft und wer­den ganz selbst­ver­ständ­lich von den Män­nern unter­stützt. Da wir hier im Begriff sind, das Patri­ar­chat zu ver­las­sen (oder es sich bald mit sei­nen Kri­sen und Krie­gen sowie­so selbst erle­digt) und über­le­gen, wie wir bes­ser leben kön­nen, ist es für uns über­aus wich­tig, von die­ser Lebens­wei­se zu wis­sen. Seit vie­len Jah­ren besu­chen mei­ne Kom­pa­gne­ra Dag­mar Mar­gots­dot­ter und ich matri­ar­cha­le Gesell­schaf­ten welt­weit und erzäh­len von dort in Fil­men und Vor­trä­gen, in Arti­keln und Büchern.

Uschi Madeisky

Fil­me­ma­che­rin, Matri­ar­chats­netz­wer­ke­rin, Kon­gress-Ver­an­stal­te­rin, Men­to­rin und Preis­trä­ge­rin

Femi­nis­mus ist kein Frau­en­the­ma. Ich kämp­fe dafür, Gleich­be­rech­ti­gung in das gesamt­ge­sell­schaft­li­che Bewusst­sein zu brin­gen. Wir sind noch weit davon ent­fernt, von ech­ter Gleich­be­rech­ti­gung spre­chen zu kön­nen – und das in einem Land, in dem Frau­en mit 41 Mil­lio­nen den Groß­teil der Bevöl­ke­rung aus­ma­chen. Es fängt an bei der sexis­ti­scher Dis­kri­mi­nie­rung im All­tag und setzt sich fort in der Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie, Gen­der Pay Gap und Alters­ar­mut. Auch Jahr­zehn­te nach der ers­ten und zwei­ten Frau­en­be­we­gung ver­har­ren wir noch immer in längst ver­al­te­ten Rol­len­bil­dern, die bei­de Geschlech­ter aus­brem­sen. Die Stär­kung der Frau bedeu­tet nicht die Kas­tra­ti­on des Man­nes. Im Gegen­teil: Femi­nis­mus bedeu­tet Frei­heit und damit mehr Mög­lich­kei­ten für bei­de Geschlech­ter. Und das bil­det die Basis einer funk­tio­nie­ren­den Demo­kra­tie. Femi­nis­mus ist kein Nischen­the­ma, son­dern ein The­ma, das in die Mit­te unse­rer Gesell­schaft gehört.

Ronja Merkel

Chef­re­dak­teu­rin 
JOURNAL FRANKFURT

Ich kämp­fe für Frei­heit und Selbst­be­stim­mung. Das beinhal­tet die Aner­ken­nung unter­schied­lichs­ter Lebens­ent­wür­fe und ein wür­di­ges Leben und Arbei­ten. Femi­nis­ti­sche Bewe­gun­gen haben viel erreicht, aber ‚Geschlecht‘ ist immer noch ein Mar­ker für Ungleich­heit und Unge­rech­tig­keit. Mehr denn je geht es dar­um, im glo­ba­len Kon­text zu han­deln und trans­na­tio­na­le Bünd­nis­se her­zu­stel­len. Wis­sen­schaft und Bil­dung sind hier­für uner­läss­li­che Werk­zeu­ge. Dafür brau­chen wir Gen­der Stu­dies.

Marianne Schmidbaur

Wis­sen­schaft­li­che Geschäfts­füh­re­rin, Cor­ne­lia Goe­the Cen­trum für Frau­en­stu­di­en und die Erfor­schung der Geschlech­ter­ver­hält­nis­se, Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt a. M.

Frau­en im Tech-Bereich? Ich set­ze mich dafür ein, dass das Nor­ma­li­tät wird und nicht die Aus­nah­me bleibt!

Theresa Bihn

Seni­or Pro­jekt­ma­na­ge­rin Digi­ta­li­sie­rung und Inno­va­ti­on, KfW; Co-Foun­der des Netz­werks “Women Tech­ma­kers Frank­furt”

Ich kämp­fe für Teil­ha­be und Sicht­bar­keit der Leis­tun­gen und Erfol­ge von Sport­le­rin­nen. Soli­da­ri­tät, Empower­ment, Viel­falt, Selbst­be­stim­mung und Sicht­bar­keit für alle Frau­en in allen Sport­ar­ten, egal wel­cher Her­kunft, Reli­gi­on, Alter, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und geschlecht­li­cher Iden­ti­tät. Für einen ver­bes­ser­ten Zugang und einen Abbau von Dis­kri­mi­nie­run­gen für Mäd­chen und Frau­en in allen Sport­be­rei­chen und Ver­ei­nen. Dazu sind neben mate­ri­el­len Inves­ti­tio­nen auch gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Unter­stüt­zung nötig. Frank­furt ist hier schon auf einem guten Weg, aber es ist noch viel mehr mög­lich.

Natascha Kauder

Spre­che­rin der BAG Queer Grün und sport­po­li­ti­sche Spre­che­rin im Römer

Ich strei­te für die „Dechif­frie­rung“ von sexis­ti­schen, patri­ar­cha­len Struk­tu­ren. Denn nur, wenn wir sehen, wie ver­brei­tet die Abwer­tung von Frau­en in unse­rer Gesell­schaft ist, kön­nen wir die­sen Frau­en­hass bekämp­fen. Und ich kämp­fe dafür, dass wir nach die­ser Dechif­frie­rung nicht kot­zen, son­dern auf die Bar­ri­ka­den gehen. Frau­en gemein­sam sind stark!

Sarah Sorge

Frau­en­de­zer­nen­tin von 2012 bis 2016 und Geschäfts­füh­re­rin der Aka­de­mie Mixed Lea­dership der Frank­furt Uni­ver­si­ty of App­lied Sci­en­ces

Femi­nis­mus bedeu­tet für mich, nicht mehr eine rosa Folie drü­ber legen zu müs­sen, nur weil’s eine Frau gesagt oder getan hat und Rosa trotz­dem mei­ne Lieb­lings­far­be sein darf, ohne dass ich mir anhö­ren muss, dass das ja typisch Frau sei.

Hannah Schassner

Regis­seu­rin, Tex­te­rin, Per­for­me­rin

Ich kämp­fe für femi­nis­ti­sche Soli­da­ri­tät, für Empower­ment von Mäd­chen* und Frau­en*, für quee­re und inter­sek­tio­na­le Bünd­nis­se, für mate­ria­lis­ti­sche Ana­ly­sen und das schö­ne Leben für Alle!

Sinah Klockemann

Päd­ago­gin beim FeM Mädchen*haus Frank­furt, Poli­ti­sche Refe­ren­tin und femi­nis­ti­sche Akti­vis­tin

Wir set­zen uns ein für Selbst­be­stim­mung und Empower­ment durch Bil­dung für alle Frau­en! Denn nur so wird eine Gesell­schaft Rea­li­tät, in der gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be eine Selbst­ver­ständ­lich­keit ist!

Cora Stein, Gianna Wulf

In der Crespo Foun­da­ti­on beglei­ten wir Migran­tin­nen auf dem Weg zu einem Schul­ab­schluss im Rah­men des SABA-Bil­dungs­sti­pen­di­ums

Mit Per­forming Arts einen demo­kra­ti­schen Raum der Gleich­be­rech­ti­gung zu schaf­fen, ist mei­ne Visi­on. Dafür kämp­fe und arbei­te ich. Das Thea­ter ist für mich ein Treff­punkt für alle Grup­pen, alle Stäm­me. Es ist eine Chan­ce zu ent­de­cken, kre­ieren oder zu erfor­schen, wie wir in die­ser Welt mit mehr Respekt und Soli­da­ri­tät gemein­sam leben kön­nen.

Bárbara Luci Carvalho

Schau­spie­le­rin und Tän­ze­rin bei ant­a­gon thea­ter­Ak­ti­on, Künst­le­ri­sche Lei­tung des Inter­na­tio­na­len Frau­en* Thea­ter­fes­ti­vals, Kul­tur­pro­du­zen­tin bei Prot­a­gon e.V., Spre­che­rin der frei­en Sze­ne Frank­furt

Ich will, dass end­lich alle Per­spek­ti­ven auf die Her­aus­for­de­run­gen, die vor uns ste­hen, gehört wer­den. Und dass die­se Per­spek­ti­ven zur Hälf­te von Frau­en* kom­men und gleich­be­rech­tigt zum Tra­gen kom­men.

Sinaida Thiel

Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­te des Hes­si­schen Rund­funks

Patri­ar­chat über­win­den – sozia­le Sicher­heit und Gewalt­frei­heit für alle erstrei­ten!

Sibylla Flügge

Prof. i. R. Dr., Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin

Ich begrei­fe Femi­nis­mus als eine Stra­te­gie, patri­ar­cha­le Struk­tu­ren auf­zu­bre­chen, mit dem Ziel einer gleich­be­rech­ti­gen Gesell­schaft, in der alle gemein­sam ohne Angst ver­schie­den sein kön­nen. Femi­nis­mus ist für mich dann voll­stän­dig, wenn er Mehr­fach­dis­kri­mi­nie­rung berück­sich­tigt und Kom­ple­xi­tät zulässt. Es gibt viel zu ler­nen und zu gestal­ten. Eine groß­ar­ti­ge Her­aus­for­de­rung!

Dr. Mahret Ifeoma Kupka

Kura­to­rin, Autorin und Bei­rat Initia­ti­ve Schwar­ze Men­schen in Deutsch­land e.V. (ISD e.V.)

Ein gutes und selbst­be­stimm­tes Leben für alle – dafür ste­hen für mich die soli­da­ri­schen femi­nis­ti­schen Kämp­fe und dafür tre­te ich ein.

Elisa Liepsch

Dra­ma­tur­gin am Künstler*innenhaus Mou­son­turm

Ich kämp­fe immer noch für eine geschlech­ter­ge­rech­te Demo­kra­tie.

Dörthe Jung

Unter­neh­me­rin und Autorin, Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin

Frau­en, macht Poli­tik! Ent­deckt und lebt eure Talen­te!

Albina Nazarenus-Vetter

Stadt­rä­tin, Geschäfts­füh­re­rin und Trä­ger­lei­tung des DJR-Hes­sen e.V.

Als Desi­gne­rin und tür­ki­sche Deut­sche möch­te ich mit mei­nen Erfah­run­gen und mei­nem Wis­sen, Frau­en in ihrem Busi­ness inhalt­lich und visu­ell unter­stüt­zen und ihnen dabei hel­fen, sich in ihrem „Kön­nen und Wis­sen“ mehr sicht­bar zu machen!

Filiz Dindin

Carr­as­cal / Din­din Com­mu­ni­ca­ti­on Design

Ich lie­be die Frau­en so wie sie sind – die­se wun­der­vol­len, wider­stän­di­gen, stol­zen, schö­nen, groß­zü­gi­gen,  fre­chen, klu­gen, bun­ten, hei­te­ren und muti­gen Frau­en. Ihnen allen den gan­zen Him­mel und die gan­ze Erde!

Dagmar Priepke

Gäs­te­füh­re­rin und Publi­zis­tin, Geschäfts­füh­re­rin Heus­sen­stamm-Stif­tung 2008–2019, Frau­en­be­auf­trag­te Kul­tur­amt, Biblio­the­ka­rin Femi­nis­ti­sches Archiv und Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum

Mei­ne Film­ar­beit begrei­fe ich als femi­nis­tisch, weil ich mit die­ser Arbeit immer wie­der die Geschich­te der Kämp­fe – ins­be­son­de­re von Frau­en – gegen Unter­drü­ckung, Beherr­schung und Zer­stö­rung ver­ge­gen­wär­ti­ge. Und weil ich am liebs­ten Fil­me zei­ge, die eine Welt ohne Armut und Aus­beu­tung, Patri­ar­chat und Natur­un­ter­wer­fung, Ras­si­mus und Sexis­mus ein­for­dern. Mein Mot­to dabei: „We’re all born naked, and the rest is just drag.“

Gaby Babić

Film­pro­gramm­ma­che­rin, Kino­thek Asta Niel­sen e.V.

Auf die klei­nen Din­ge des Lebens bin ich neu­gie­rig. Dabei möch­te ich stets den ande­ren (weib­li­chen) Blick auf die Rea­li­tät schär­fen. Bücher und Fil­me geben mir die Leich­tig­keit dazu.

Beate Collin

Frau­en­zen­trum Bocken­heim e.V., Frau­en­buch­la­den e.V., Biblio­gra­fie über Frau­en­for­schung, Inter­na­tio­na­ler Frau­en­kon­gress „200 Jah­re fran­zö­si­sche Revo­lu­ti­on — Men­schen­rech­te haben (k)ein Geschlecht“, Frau­en­li­te­ra­tur Inter­na­tio­nal e.V., Bera­tungs­stel­le Film (Haupt­amt und Stadt­mar­ke­ting)

Frau­en­recht ist Men­schen­recht. Frau­en haben genau­so wie Män­ner das Recht auf ein Leben in Wür­de, ohne Angst und Not. Die Zahl der Frau­en nimmt zu, die in Armut leben, weder lesen noch schrei­ben kön­nen, schlech­te­ren Zugang zur medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung haben, sel­te­ner eine Aus­bil­dung machen, geschwei­ge denn Eigen­tum besit­zen und Kre­di­te erhal­ten. Schon immer habe ich gegen die Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en in den Berei­chen Kul­tur, Sozia­les, Bil­dung und Poli­tik gekämpft.

Nadia Qani

Grün­de­rin und Vor­stands­vor­sit­zen­de von ZAN e.V., Frank­fur­te­rin des Jah­res 2005, Bun­des­ver­dienst­kreuz am Ban­de 2009, Vor­bild­un­ter­neh­me­rin 2019

Mädchen*arbeit und Mädchen*räume sind nicht immer noch son­dern immer nötig und wich­tig. Das medi­al ver­mit­tel­te Bild der star­ken Mäd­chen* und Frau­en* ver­kennt, dass es trotz der inzwi­schen vor­han­de­nen Viel­falt weib­li­cher Lebens­ent­wür­fe zahl­rei­che struk­tu­rel­le Benach­tei­li­gun­gen gibt, die nicht ein­fach indi­vi­du­ell abge­baut wer­den kön­nen. Gera­de der Wider­spruch zwi­schen dem Ver­spre­chen glei­cher Chan­cen und dem Erleb­nis ihrer Nicht­ein­lös­bar­keit wird von vie­len Frau­en* und Mäd­chen* als indi­vi­du­el­les Ver­sa­gen wahr­ge­nom­men. Der Kampf für eine gleich­be­rech­tig­te, anti­ras­sis­ti­sche und anti­ka­pi­ta­lis­ti­sche Gesell­schaft war immer Bestand­teil mei­nes femi­nis­ti­schen Enga­ge­ments.

Barbara Weichler

Geschäfts­füh­re­rin Jun­u­la­ro Frank­furt e.V.

Plu­ra­li­tät, Gleich­be­rech­ti­gung und Teil­ha­be soll­ten selbst­ver­ständ­lich sein. In der Gesell­schaft genau­so wie auf der Büh­ne und hin­ter den Kulis­sen. Wenn ich mich dafür strei­ten muss, dann ger­ne … denn Streit gehört zu einer plu­ra­len Demo­kra­tie.

Christina Lutz

Refe­ren­tin der künst­le­ri­schen Betriebs­di­rek­ti­on, ver­ant­wort­lich für Gast­spie­le und Son­der­ver­an­stal­tun­gen am Schau­spiel Frank­furt

Ich möch­te in einer Stadt leben, in der Schwar­ze, of Color, Jüdi­sche Per­so­nen, Rom*nja, Sint*ezza, Refu­gees kei­nen Anti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus, Hete­ro­se­xis­mus, kei­ne Homo- & Trans­feind­lich­keit erle­ben müs­sen. In der wir uns GEMEINSAM gegen Dis­kri­mi­nie­rung und Gewalt schüt­zen, dage­gen kämp­fen und ZUSAMMEN dem wei­ßen neo­li­be­ra­len patri­ar­cha­len Sys­tem in den Hin­tern tre­ten!

Shiva Amiri

queer­fe­mi­nis­ti­sche, anti­ras­sis­ti­sche Empower­ment- & Selbstverteidigungstrainer*In Soziolog*In M.A., Sozialpädagog*In, Performer*In, KanAktivist*In

Weib­lich sein, ist kein Hin­der­nis“ – damit erzo­gen mich mei­ne Eltern. Ich bin stolz eine Frau zu sein, die vie­len jun­gen Frau­en ein Vor­bild ist und Män­nern even­tu­ell eine Riva­lin, was völ­lig unnö­tig ist. Mein Ein­satz für Gleich­be­rech­ti­gung beginnt auf Augen­hö­he und mit Respekt. Ich möch­te mit kla­ren Wor­ten auch außer­ge­wöhn­li­che Wege beschrei­ten. Ich leh­ne es ab, Men­schen nach ihrem Geschlecht zu beur­tei­len. Ich wün­sche allen Frau­en und Män­nern viel Erfolg, die sich mit Über­zeu­gung für Gleich­be­rech­ti­gung ein­set­zen.

Derya Karaova

Vor­stand des Sport­kreis Frankfurt/Bereich Frau­en

Wütend sein auf die Ver­hält­nis­se, es zei­gen und sich nicht dafür schä­men. „Wut ist nicht das­sel­be wie Hass. Hass will Zer­stö­rung, Wut will Ver­än­de­rung.“ (Mar­ga­re­te Sto­kow­ski)

Ewgenija Weiß

Frei­schaf­fen­de Thea­ter­re­gis­seu­rin, Thea­ter­päd­ago­gin und Mär­chen­er­zäh­le­rin

Die Men­schen­rech­te haben kein Geschlecht!“ Die­se von der radi­ka­len Femi­nis­tin Hed­wig Dohm im Jahr 1876 for­mu­lier­te For­de­rung nach Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit ist bis heu­te nicht ein­ge­löst.  Ich hal­te sie für unver­zicht­bar im aktu­el­len femi­nis­ti­schen Kampf gegen Sexis­mus, patri­ar­cha­le Macht und Kon­trol­le über Frau­en*.

Prof. (i.R.) Dr. Ulla Wischermann

Sozio­lo­gie und Gen­der Stu­dies Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt

Femi­nis­mus und Gleich­stel­lung gehö­ren zu mir, wie das Salz in der Sup­pe. Ich set­ze mich dafür ein, dass gera­de in der Gas­tro­no­mie Frau­en sicht­bar gemacht wer­den und glei­cher­ma­ßen im Focus ste­hen.

Jane Tichy-Wullems

Jane’s kit­chen, Vega­ne Koch­kur­se / Cate­ring, Yin Yoga Leh­re­rin, Ernäh­rungs­be­ra­te­rin

Vor dem Grund­ge­setz sind Frau­en und Män­ner gleich­be­rech­tigt. Ich strei­te und kämp­fe für die tat­säch­li­che Gleich­wer­tig­keit von Frau­en* und Mäd­chen* auf allen Ebe­nen. Das Patri­ar­chat muss weg.

Christiana Klose

Erzie­hungs­wis­sen­schaft­le­rin und Mit­be­grün­de­rin des 1. Mäd­chen­treffs in Deutsch­land

Frau­en wer­den im 21. Jahr­hun­dert immer noch in wei­ten Tei­len des gesell­schaft­li­chen Lebens, pri­vat wie beruf­lich, benach­tei­ligt. Wir for­dern glei­chen Zugang zu allem für alle, Soli­da­ri­tät mit migran­ti­schen (allein­er­zie­hen­den) Müt­tern und geflüch­te­ten Frau­en, fai­re Löh­ne, bes­se­ren Zugang zu psy­cho­lo­gi­scher Bera­tung, ein Ende der sexua­li­sier­ten Gewalt und eine Kom­mu­ni­ka­ti­on auf Augen­hö­he. Weil die Stel­lung zwei­er Men­schen nie ein­heit­lich ist, gibt es immer jeman­den, der führt, wie bei einem Tanz zu zweit. Einer geht vor, der ande­re Mensch zurück. Wenn die­ser „Tanz“ aber in Fluss kommt, ist er von Leich­tig­keit geprägt und bei­de gehen auf­ein­an­der ein. Wir brau­chen mehr Empa­thie für anti­ras­sis­ti­sche, anti­pa­tri­ar­cha­le und empowern­de Ansät­ze.

Rafaela Galazoudis

Mit­ar­bei­te­rin im Kul­tur­de­zer­nat, Bot­schaf­te­rin der FeM, Mit­glied der Tanz­schu­le Wer­ne­cke

Stop Bodys­ha­ming. Für Respekt, Viel­falt und Wert­schät­zung.

Katharina Avemann, Sigrid Borse, Kathleen Fritz, Kathrin Harrach, Andrea Reitz

Frank­fur­ter Zen­trum für Ess-Stö­run­gen gGmbH

Prak­tisch tritt der Femi­nis­mus für die Rech­te der Frau­en ein, wenn er die bestehen­den Macht­struk­tu­ren angreift und so an einem Raum für Soli­da­ri­tät mit bil­det. Es geht nicht um Macht und Macht­po­si­tio­nen, son­dern um die Stär­ke der Gemein­sam­keit, immer noch und immer wie­der.

Karola Gramann

1999 Mit-Grün­de­rin und seit­her queer­fe­mi­nis­ti­sche Film-Pro­gramm­ar­beit für die Kino­thek Asta Niel­sen; ab 2018 Remake.Frankfurter Frau­en Film Tage; Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin 2015; 2017 Bin­ding Kul­tur­preis zusam­men mit Hei­de Schlüp­mann für die Arbeit der Kino­thek Asta Niel­sen

Wenn ich Män­ner höre, die Femi­nis­mus als etwas Anti­quier­tes oder Ver­bis­se­nes dar­stel­len, rege ich mich furcht­bar auf. Wenn ich Frau­en sagen höre, dass sie gegen die Quo­te sind, weil sie ja nach ihrer Leis­tung bewer­tet wer­den wol­len, kann ich nur den Kopf schüt­teln. Solan­ge struk­tu­rel­le Dis­kri­mi­nie­rung wie unglei­che Lohn­zah­lung, ver­mehr­te Dop­pel­be­las­tung durch Beruf und Haus­ar­beit, u.v.m. besteht, sehe ich es als Selbst­ver­ständ­lich­keit an, mich gegen die­se Unge­rech­tig­keit auf­zu­leh­nen. Davon über­zeu­ge ich auch ger­ne ande­re Men­schen, egal wel­chen Geschlechts.

Janina Steinkrüger

Büro­lei­te­rin im Dezer­nat für Umwelt und Frau­en

Ich kämp­fe für Gerech­tig­keit und ein bes­se­res Leben und eine Zukunft für Rom­ni­ja.

Diana Alina Preda

För­der­ver­ein Roma e.V. – Frank­furt am Main

Ich möch­te einen Raum gemein­sam erschaf­fen und tei­len in dem ein inter­sek­tio­na­ler Dis­kurs mit Frau­en* aus den unter­schied­lichs­ten Berei­chen und Genera­tio­nen statt­fin­den kann.  Mein Traum ist die Gestal­tung anti-sexis­ti­scher und anti-ras­sis­ti­scher Sys­te­me als Grund­la­ge einer gleich­be­rech­tig­ten Gesell­schaft mög­lich zu machen.

Dorsey Bushnell

Expres­si­ve Arts Facilitator/ Co-Orga­ni­sa­to­rin Women’s March Frank­furt

Mit unse­rem Pro­jekt WOMEN-WRITING-WIKI machen wir Frau­en und ihre Leis­tun­gen in Wiki­pe­dia, dem größ­ten Lexi­kon der Welt, sicht­ba­rer und über­win­den den Gen­der-Know­ledge-Gap!

Sonja Hintermeier, Dr. Karin Kraus

women-writing-wikipedia.org

Poli­ti­sche und his­to­ri­sche Bil­dung darf nicht län­ger ohne Frau­en*, Jüd*innen, Schwar­ze Men­schen, Peop­le of Color und Queers aus­kom­men. Deren Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und Bei­trag zur Demo­kra­tie­ge­schich­te sicht­bar zu machen, sehe ich als mei­ne Auf­ga­be als Leh­re­rin, Bil­dungs­re­fe­ren­tin und poli­ti­sche Jüdin.

Susanne Michal Schwartze

Leh­re­rin für Geschich­te und PoWi an der Helm­holtz­schu­le, Lehr­kraft für beson­de­re Auf­ga­ben am His­to­ri­schen Semi­nar Goe­the-Uni­ver­si­tät

Gewalt gegen Mäd­chen und Frau­en ist ein Angriff auf alle Frau­en und auf eine freie, fried­li­che, demo­kra­ti­sche Gesell­schaft. Mäd­chen und Frau­en brau­chen Soli­da­ri­tät und Demo­kra­tie mehr Femi­nis­mus.

Ulla auf der Heide

Grü­ne Frau­en­po­li­ti­ke­rin

Gemein­sam set­zen wir uns für eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be aller Men­schen, ins­be­son­de­re von Frau­en ein, für ein Leben in Selbst­be­stim­mung ohne Dis­kri­mi­nie­rung, sexu­el­le Gewalt und mate­ri­el­le Armut.

Margret Krannich und Kristina Nottbohm

M. Kran­nich: Bis 30. Juni 2018 Geschäfts­füh­re­rin der Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen; K. Nott­bohm: Refe­ren­tin beim pro famiia Bun­des­ver­band und Vor­stands­mit­glied der Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen

Ich kämp­fe für die glei­che Macht von Frau­en und Män­nern – in Gesell­schaft, Wirt­schaft und Poli­tik.

Miriam Dahlke

Frank­fur­ter Abge­ord­ne­te im Hes­si­schen Land­tag 

Frau­en in Füh­rung! Ich kämp­fe dafür, dass wir end­lich Gesell­schaft und Wirt­schaft mit­ge­stal­ten – und zwar anders. Ich bin davon über­zeugt, dass Eman­zi­pa­ti­on nur mit per­sön­li­cher und öko­no­mi­scher Unab­hän­gig­keit funk­tio­niert. Frau­en sol­len im 21. Jahr­hun­dert aus­rei­chend Geld zur Ver­fü­gung haben und auch in die Hand neh­men!

Christiane Stapp-Osterod

Geschäfts­füh­ren­der Vor­stand, jumpp – Ihr  Sprung­brett in die Selb­stän­dig­keit, Frau­en­be­trie­be e.V.

Nirb­hau, Nir­vair“ – „Ohne Angst, ohne Hass“ – ein Spruch aus dem Sik­his­mus, der für mei­ne Mut­ter und mei­ne Groß­mutter sehr wich­tig ist. Damit ver­bin­de ich die The­men Mut, Lie­be und Wür­de und mit so einem Geist kämp­fe ich für mei­ne Mit­men­schen. Jede Per­son hat den Anspruch auf ein gewalt­frei­es Leben, eine Exis­tenz­si­che­rung und das Recht, ihr Leben in Wür­de zu füh­ren. Ich bin nach Deutsch­land, um genau zu sein nach Frank­furt migriert – wo ich ger­ne lebe, strei­te und dis­ku­tie­re – für eine gerech­te­re Gesell­schaft für Frau­en* und alle die am Ran­de der Gesell­schaft posi­tio­niert wer­den.

Dr. des. Harpreet Kaur Cholia

Vor­stands­vor­sit­zen­de des Hes­si­schen Flücht­lings­rats

Ich kämp­fe für Queer BIPoC Com­mu­ni­ty Spaces. Für Räu­me in denen wir uns ver­net­zen, empowern, gegen­sei­tig stär­ken und sicher füh­len kön­nen. Damit wir in die­ser ras­sis­ti­schen cis­het-nor­ma­ti­ven Gesell­schaft nicht nur über­le­ben, son­dern auch kre­ieren und Uto­pi­en spin­nen kön­nen,  damit wir Com­mu­ni­ty auf­bau­en, Kunst schaf­fen, Ener­gie tan­ken und hei­len kön­nen – radi­cal­ly soft und fier­ce zugleich. Ich kämp­fe für Räu­me, in denen wir (Selbst)Akzeptanz fin­den, unse­re Schön­heit, unse­re Gemein­sam­kei­ten und Unter­schie­de fei­ern und uns in ein­an­der als Gemein­schaft wie­der­fin­den kön­nen.

Xinan

Podcaster*in bei DIASPOR.ASIA, DJ, Spo­ken Word Performer*in, Künstler*in, Empowerment-Trainer*in, Lau­ra-Maria Bas­si Preisträger*in, Teil des Queer Visi­ble Collec­tive

Ich bin zutiefst davon über­zeugt, dass von der Gleich­stel­lung alle etwas haben, nicht nur die Frau­en. Des­halb ver­ste­he ich den Femi­nis­mus als ein gesamt­ge­sell­schaft­li­ches Pro­jekt, wobei mir die För­de­rung der Mäd­chen ein beson­de­res Anlie­gen ist. Lei­der wer­den vie­le Mäd­chen in den eige­nen Fami­li­en und in der Schu­le unzu­rei­chend auf den kal­ten Wind der Rea­li­tät vor­be­rei­tet, auf die not­wen­di­gen Kämp­fe und Rück­schlä­ge, die ein Leben in Frei­heit und Selbst­be­stim­mung auch für Frau­en mit sich bringt. Ihnen wird häu­fig ein­ge­re­det, Män­ner hät­ten Angst vor star­ken Frau­en. Die­ser Gift­pfeil sitzt nach wie vor fest im Fleisch der Gesell­schaft. Dabei ist doch glas­klar, wie der Schlacht­ruf der Mäd­chen­er­zie­hung lau­ten muss: Traut Euch! Wehrt Euch! Macht wei­ter!

Dr. Ina Hartwig

Dezer­nen­tin für Kul­tur und Wis­sen­schaft

Im Hip-Hop-Game sind Frau­en oft nicht ein­ge­la­den. Vor allem hin­ter den Kulis­sen. Ich tre­te Türen ein. Und lass uns alle rein.

Be Shoo

Hip-Hop-Künst­le­rin und -Unter­neh­me­rin 

Ich kämp­fe für Sicht­bar­keit, Wert­schät­zung und Aner­ken­nung unter­schied­li­cher Lebens­rea­li­tä­ten. Für Räu­me, in denen sich Kör­per, die struk­tu­rell aus­ge­schlos­sen wer­den, wohl­füh­len kön­nen, wie­der­fin­den und zusam­men­fin­den. Ich kämp­fe dafür, dass an den Rand gedräng­te Stim­men gehört wer­den und Bar­rie­ren abge­baut wer­den. Ich wün­sche mir, dass wir gemein­sam gegen unter­schied­li­che Dis­kri­mi­nie­rungs­er­fah­run­gen kämp­fen, ein­an­der zu hören und Räu­me des Frei­seins und der Erho­lung schaf­fen. So dass wir Kraft tan­ken kön­nen um tief ein­ge­bet­te­te kolo­nia­le Sys­te­me auf­zu­bre­chen, krea­tiv Bewusst­sein zu schaf­fen und tan­zend Kri­tik zu üben.

Sherin Striewe

Aktivist*in, DJ, Spo­ken Word Künstler*in, Trainer*in in der poli­ti­schen Bil­dungs­ar­beit und Teil femi­nis­ti­scher Com­mu­ni­ty Pro­jek­te (@sherryaeri)

Geschich­te wird von Män­nern geschrie­ben. Es wird höchs­te Zeit, dass Geschich­te auch von Frau­en geschrie­ben wird.

Barbara Englert

Regis­seu­rin, Schau­spie­le­rin und Autorin

Ich kämp­fe für macht­kri­ti­sche, inter­sek­tio­na­le und ganz­heit­li­che Per­spek­ti­ven und Ana­ly­sen, die die Struk­tu­ren hin­ter schein­bar indi­vi­du­el­len Erfah­run­gen erkenn­bar machen und uns Werk­zeu­ge und Voka­bu­lar für eine gesell­schaft­li­che Ver­än­de­rung hin zu einem schö­ne­ren Leben für alle an die Hand geben.

Jeanine Bohländer

Sozi­al­ar­bei­te­rin* in der femi­nis­ti­schen Mädchen*arbeit, Zir­kus- und Thea­ter­päd­ago­gin*

Ich strei­te für die Über­win­dung von Geschlech­ter­ste­reo­ty­pen und Hete­ro­nor­ma­ti­vi­tät, für Gleich­be­rech­ti­gung, Chan­cen­gleich­heit und mehr weib­li­che Macht! Femi­nis­mus bringt Frei­heit, Gerech­tig­keit und Glück für alle.

Elke Voitl

Per­sön­li­che Refe­ren­tin im Frau­en­de­zer­nat der Stadt Frank­furt

Lei­der sind Frau­en auch in der Kul­tur- und Medi­en­bran­che und in der Wis­sen­schaft in Füh­rungs­po­si­tio­nen immer noch unter­re­prä­sen­tiert. Wo immer ich im Berufs­all­tag Dis­kri­mi­nie­rung erle­be, mache ich sie sicht­bar und bekämp­fe sie.

Dr. Elisabeth Niggemann

Gene­ral­di­rek­to­rin der Deut­schen Natio­nal­bi­blio­thek

Für mich ist es wich­tig Gren­zen über­grei­fend femi­nis­tisch zu sein, da mei­ne eige­ne trans­na­tio­na­le Bio­gra­phie geprägt ist von Grenz­zie­hun­gen, sei­en es staat­lich kon­trol­lier­te oder krie­ge­risch umkämpf­te. Fra­gen der Bewe­gungs­frei­heit, Staats­an­ge­hö­rig­keit, Papie­re und poli­ti­schen Teil­ha­be sind daher immer auch femi­nis­ti­sche Eman­zi­pa­ti­ons­pro­jek­te. Eben­so sind ori­en­ta­lis­ti­sche und post-kolo­nia­le Ver­hält­nis­se über­all real, auch in Frank­furt. Hier füh­ren Geflüch­te­te und Migrant*innen inter­sek­tio­na­le femi­nis­ti­sche Kämp­fe, in die ich mich eben­falls posi­tio­nie­re. Das Ver­ständ­nis von Femi­nis­mus muss nicht nur aus die­sem Grund über euro­zen­tris­ti­sche Sicht­wei­sen hin­aus­ge­hen und trans­na­tio­na­le Lebens­rea­li­tä­ten mit­ein­be­zie­hen. Die viel­sei­ti­ge kur­di­sche Frau­en­be­we­gung begann ihren ideo­lo­gi­schen Kampf gegen das Patri­ar­chat in West­asi­en, doch über­all auf der Welt rufen Men­schen den Slo­gan „Jin, Jîyan, Aza­dî“, das aus dem Kur­di­schen über­setzt „Frau­en, Leben, Frei­heit“ bedeu­tet. Jeder femi­nis­ti­sche Kampf kommt mit sei­nen Lücken, auch die kur­di­sche Frau­en­be­we­gung und ihre aka­de­mi­sche Jineo­lo­jî (Wis­sen­schaft der Frau­en). So gilt es für uns intern als kur­di­sche Frau­en kon­struk­tiv über Geschlech­ter­ver­hält­nis­se zu strei­ten, z. B. um Trans­gen­der-Iden­ti­tä­ten nicht zu dis­kri­mi­nie­ren oder um sich mit kri­ti­schen Queer­be­we­gun­gen zu soli­da­ri­sie­ren.

Bîşeng Sürgün Ergin

Aktivist*in; Dichter*in; Trainer*in in der poli­ti­schen Bil­dungs­ar­beit; Seni­or Fel­low bei „Huma­ni­ty In Action“; B.A. Sozio­lo­gie, Poli­tik­wis­sen­schaf­ten und Gen­der Stu­dies; M.A. Inter­na­tio­na­le Studien/ Frie­dens- und Kon­flikt­for­schung

Mit mei­ner Arbeit möch­te ich Frau­en*, die sonst kaum oder nur ver­zerrt wahr­ge­nom­men wer­den, ins Licht rücken. Außer­dem wün­sche ich mir eine femi­nis­tisch eman­zi­pier­te Gesell­schaft, in der alle Men­schen weni­ger für Lohn arbei­ten, damit wir alle wich­ti­gen Auf­ga­ben gut auf­tei­len und zusam­men bewäl­ti­gen kön­nen – raus aus der Voll­zeit­fal­le! Ein gutes Leben für alle.

Ursula Pallmer

Fil­me­ma­che­rin

Sozia­les Unter­neh­mer­tum bedeu­tet für mich die Über­nah­me gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung in mei­ner Stadt Frank­furt. Mei­ne Selbst­stän­dig­keit gibt mir dabei Gestal­tungs­macht, die Poten­zia­le von Men­schen in einem Umfeld von Viel­falt, Chan­cen­ge­rech­tig­keit und Respekt zu stär­ken. Unse­re Kom­pe­tenz­zen­trum „Bil­dung 5.0“ steht für Bil­dungs­pro­zes­se, die den indi­vi­du­el­len Lebens­wel­ten gerecht wer­den und Frau­en und Mäd­chen unter­schied­li­cher Her­kunft ermu­ti­gen, ihre Zukunft selbst­be­stimmt zu pla­nen und sich in Ent­schei­dungs­pro­zes­se ein­zu­mi­schen. Ein Ziel ist dabei auch die gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be von Frau­en in Füh­rungs­po­si­tio­nen.

Barbara Wagner

Sozi­al­un­ter­neh­me­rin, geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin GFFB gGmbH & Zen­trum für Wei­ter­bil­dung gGmbH, stv. Vor­stands­vor­sit­zen­de Wei­ter­bil­dung Hes­sen e.V., Mit­glied der Voll­ver­samm­lung der IHK und Han­dels­rich­te­rin am Land­ge­richt Frank­furt

Ich set­ze mich dafür ein, dass Empa­thie, Sinn und Ver­stand herr­schen und Män­ner­herr­schaft rund um den Glo­bus als spal­tend, töd­lich und irr­sin­nig begrif­fen wird.

Hilde Wackerhagen

Poli­ti­sche Kaba­ret­tis­tin

Ich set­ze mich dafür ein, dass ALLE Frau­en* gese­hen wer­den und Chan­cen­gleich­heit in unse­rer Rea­li­tät nicht mehr erkämpft wer­den muss, son­dern zu einem Selbst­ver­ständ­nis wird.

Judit Alema

DaMi­gra e. V. Stand­ort­lei­tung Frank­furt am Main

Ich kämp­fe für Gerech­tig­keit und Gleich­be­rech­ti­gung. Ich möch­te, dass jeder Mensch gerecht behan­delt und ernst genom­men wird, egal wel­cher Reli­gi­on, Her­kunft, Haut­far­be etc.

Lejla Kurtagic

Ich kämp­fe dafür, dass alle Men­schen unab­hän­gig von und zugleich mit all ihren Iden­ti­tä­ten frei und sicher leben kön­nen. Für mehr Soli­da­ri­tät mit­ein­an­der, Ver­ständ­nis und Gerech­tig­keit. Weil Men­schen viel­schich­tig sind, müs­sen es auch unse­re Lösun­gen sein. Der Kampf gegen Dis­kri­mi­nie­rung kann daher nur inter­sek­tio­nal sein.

Gözde Saçıak

Queer­fe­mi­nis­ti­sche und anti­ras­sis­ti­sche Aktivist*in; Mitbegründer*in von Lau­te­re Mit­tel, einer femi­nis­ti­schen Rechts­hil­fe, die Opfer sexua­li­sier­ter Gewalt unter­stützt

Inner­halb aller femi­nis­ti­schen Dis­kur­se muss u.a. eine kri­ti­sche Reflek­ti­on von Kör­per­nor­mie­run­gen statt­fin­den. Es braucht mehr Akzep­tanz und Respekt für Kör­per die von Mehr­fach­dis­kri­mi­nie­rung betrof­fen sind. Ich kämp­fe für die Sicht­bar­ma­chung und für das Empower­ment von inter­sek­tio­na­len Rea­li­tä­ten.

Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum

Bei­rat Initia­ti­ve Schwar­ze Men­schen in Deutsch­land e.V. (ISD e.V.), Fat-Akti­vis­tin

Ich set­ze mich dafür ein, dass Frau­en als Schwan­ge­re und jun­ge Müt­ter gestärkt wer­den in ihrer Intui­ti­on und Ent­schei­dungs­fä­hig­keit. Geburt, Bin­dung und Lie­be sind natür­li­che Res­sour­cen, die wir schüt­zen müs­sen. Nicht Ängs­te, son­dern Zuver­sicht und Kraft sind dafür not­wen­dig. Wir bestär­ken im Frau­en­gesund­heits­zen­trum Fami­li­en in all ihrer Diver­si­tät dar­in, den Weg zu wäh­len, der zu ihnen passt.

Thea Vogel

Mit­be­grün­de­rin und Vor­stands­frau des Frau­en­gesund­heits­zen­trums e.V., Aus­bil­de­rin bei der GfG (Gesell­schaft für Geburts­vor­be­rei­tung, Fami­li­en­bil­dung und Frau­en­gesund­heit), Ehren­pla­ket­te der Stadt Frank­furt am Main 2010, Mut­ter und Groß­mutter

A femi­nism that is not cent­red in the Wes­tern expe­ri­ence and its pro­ject of discri­mi­nato­ry, extrac­tivist and unsustainab­le moder­ni­ty: a deco­lo­ni­al femi­nism. We need to deco­lo­ni­ze our ide­as, our bodies, our ways of doing poli­tics. We need to dump the colo­ni­al inven­ti­ons about gen­der, race, sexua­li­ty, cul­tu­re, ter­rito­ry, and class. Buil­ding a deco­lo­ni­al femi­nism is lis­ten­ing to and ampli­fy­ing the voices of Black, Indi­ge­nous, and Peop­le of Color (BIPOC), migrants, dis­ab­led peop­le, and LGBTIQAAA+ com­mu­nities. A deco­lo­ni­al femi­nism aims to open spaces for love, art, and com­pas­si­on. It must not in any way fall into any kind of saviou­rism, but must stri­ve to desta­bi­li­ze our pri­vi­le­ges. 

Natalia Rojas Azócar

Musi­ci­an, per­for­mer and song­wri­ter. Unter dem künst­le­ri­schen Namen Nata­lia Síka­ro.

Als Unter­neh­me­rin bin ich eine Mache­rin. Da ich seit 14 Jah­ren selb­stän­dig bin und seit 11 Jah­ren zwei­fa­che Mut­ter, habe ich gelernt, fle­xi­bel und krea­tiv zu arbei­ten und mich schnell auf Her­aus­for­de­run­gen ein­zu­stel­len. Und dass frau kei­ne Angst haben muss, was Neu­es zu begin­nen. Vor einem Jahr habe ich mei­ne Kom­fort­zo­ne als Gra­fik-Desi­gne­rin ver­las­sen und mir einen eige­nen Beruf „erfun­den“. Jetzt mache ich das, wofür mein Herz brennt: als Bot­schaf­te­rin brin­ge ich öster­rei­chi­sche Lebens­kul­tur in die Welt.

 

Ich kämp­fe für mehr Knö­del, Schmäh und „Scheiß-di-ned-an!“.

Isa Stirm

Unter­neh­me­rin und Bot­schaf­te­rin für öster­rei­chi­sche Lebens­kul­tur

Ein selbst­be­stimm­tes, gewalt­frei­es und eigen­stän­di­ges Leben für alle Frankfurter*innen!

Gabriele Wenner

Lei­te­rin Frau­en­re­fe­rat der Stadt Frank­furt

Ich kämp­fe für das Recht der Frau­en, ent­schei­den zu kön­nen, ob, wann und wen sie hei­ra­ten. Ich kämp­fe für den Zugang zu einer medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung für alle Frau­en und Mäd­chen, unab­hän­gig von ihren Her­kunfts­län­dern und Auf­ent­halts­ti­tel. Ich kämp­fe gegen weib­li­che Geni­tal­ver­stüm­me­lung, weil es eine Ver­let­zung der Rech­te von Frau­en und Mäd­chen ist, die lang­fris­tig besei­tigt wer­den muss. Ich kämp­fe für das Recht, dass jede Frau ohne Dis­kri­mi­nie­rung und geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt leben kann.

Virginia Wangare-Greiner

Mai­sha e. V. — Afri­can Women in Ger­ma­ny

Dis­kri­mi­nie­rung hat vie­le Gesich­ter. Die­se zu erken­nen und beim Namen zu nen­nen, ist unse­re Auf­ga­be, jeden Tag aufs Neue. Dazu braucht es Mut und Kraft, die wir uns gegen­sei­tig in einer star­ken Com­mu­ni­ty geben kön­nen.

Ulrike Jakob

Lei­tung und Koor­di­na­ti­on des Gleich­be­rech­ti­gungs­bü­ros der Stadt Frank­furt

Ver­ein­bar­keit ist oft nicht mehr als ein gro­ßes Wort. Ich set­ze mich dafür ein, dass es end­lich Rea­li­tät wird. Nach ihrem Wie­der­ein­stieg in den Job gera­ten Müt­ter noch viel zu oft aufs Abstell­gleis.

Katharina de Silva

Zwei­fa­che Mut­ter, Jour­na­lis­tin und Grün­de­rin von Mother­let­ter

Vor­mit­tags kämp­fe ich als Päd­ago­gin dafür, dass Kin­der nicht durch gesell­schaft­lich vor­ge­ge­be­ne Kör­per­bil­der mani­pu­liert wer­den. Abends kämp­fe ich als Pletho­ra auf der Büh­ne gegen den Diät­wahn und zu klei­ne Flug­zeug­sit­ze. fetter_widerstand ist für mich zur Lebens­ein­stel­lung gewor­den.

Magdalini Savvidou

Per­for­me­rin, Regis­seu­rin, Päd­ago­gin und Fat-Akti­vis­tin

Ich will gemein­sam mit ande­ren feZi­gen* Men­schen patri­ar­chats­freie Räu­me bau­en! Dort will ich das Patri­ar­chat ver­ler­nen und rea­le Soli­da­ri­tät üben. Dann will ich gemein­sam nach drau­ßen tre­ten und Raum neh­men. Aber auch geben. Denn Femi­nis­mus bedeu­tet für mich auch Platz für Ande­re zu machen und ihnen zuzu­hö­ren. Femi­nis­ti­sches Han­deln muss inso­fern mit einem inter­sek­tio­na­len Bewusst­sein für ande­re Dis­kri­mi­nie­rungs­for­men wie Ras­sis­mus, Klas­sis­mus oder Ableis­mus ein­her­ge­hen. Gera­de als wei­ße Per­son mit aka­de­mi­schem Abschluss, die nicht be_hindert wird, ist es für mich wich­tig, mir die­ser Pri­vi­le­gi­en bewusst zu sein.

Lina Lätitia Blatt

Künst­le­rin* und Teil der feZ (Frank­fur­ter Kunst­kol­lek­tiv)

Ich kämp­fe dafür, irgend­wann nicht mehr kämp­fen zu müs­sen. Für ein „sowohl als auch“ statt einem „ent­we­der oder“.  Für ein viel­fäl­ti­ges Leben. Für radi­cal soft­ness. Dafür, dass alle Men­schen so Leben, Lie­ben und Sein dür­fen wie sie möch­ten. Jen­seits von Klas­se, Bil­dung, Natio­na­li­tät. Wir alle sind mit­ein­an­der ver­bun­den und soll­ten uns unter­stüt­zen im Wach­sen. Zum Wach­sen braucht es siche­re Räu­me, Licht, Luft, Ver­sor­gung und vor allem Lie­be.

Meltem Acartürk

Inter­sek­tio­na­le Queer-Femi­nis­tin, Fat-Akti­vis­tin, Sozio­lo­gin, Visio­nä­rin, Per­for­me­rin, Teil des Queer-Femi­nis­ti­schen Kol­lek­tivs lila_bunt

Ich kämp­fe für die Men­schen­rech­te und das Zusam­men­le­ben.

Dragiza Pasara Caldaras

Ich brau­che Femi­nis­mus damit alle als Indi­vi­du­um Leben kön­nen — und nicht als Ste­reo­ty­pe. Krea­tiv­schaf­fen­de Frau­en soll­ten ande­re krea­ti­ve Frau­en unter­stüt­zen – das ist mein Cre­do mei­ner Pro­jek­te und Events, das Frau­en der Design- und Kunst­bran­che ver­bin­det.

Justina Honsel

Diplom Desi­gne­rin & Brand Con­sul­tant, Initia­to­rin von Ladies, Wine & Design Frank­furt und Manea­ter Mon­day

Es gibt sehr vie­le Kämp­fe zu kämp­fen. Gegen Unge­rech­tig­kei­ten, gegen Unter­drü­ckung, gegen Sexis­mus, gegen Ras­sis­mus und noch vie­les wei­te­res. Kein Frie­den kann exis­tie­ren, wenn kei­ne Gerech­tig­keit herrscht. Die­se Unter­drü­ckungs­ver­hält­nis­se zu erken­nen und zusam­men zu den­ken, habe ich schon früh begrei­fen müs­sen. Und ich den­ke, wir alle soll­ten uns bewusst wer­den, dass wir alle ein Teil die­ser Gesell­schaft sind, in der die­se Unge­rech­tig­kei­ten exis­tie­ren. Umso wich­ti­ger ist es, dass wir uns dage­gen posi­tio­nie­ren.

Sanna Hübsch

Fach-und Koor­di­nie­rungs­stel­le Extre­mis­mus­prä­ven­ti­on und Demo­kra­tie­för­de­rung der Stadt Offen­bach, Spo­ken Word Artist, poli­ti­sche Bil­dungs­ar­beit