THIS IS WHAT A FEMINIST LOOKS LIKEIN FRANKFURT

Um die Kon­ti­nui­tät und Aktua­li­tät femi­nis­ti­scher The­men und Kämp­fe in Frank­furt auf­zu­zei­gen, initi­iert das Frau­en­re­fe­rat das Foto­pro­jekt „This is what a femi­nist looks like – in Frank­furt“, das in der Zusam­men­ar­beit mit der Foto­gra­fin Katha­ri­na Dub­no umge­setzt wird.

Wir wol­len zei­gen: Im Kampf für eine gerech­te und viel­fäl­ti­ge Welt gibt es vie­le Mitstreiter*innen. Es sind Aktivist*innen, Politiker*innen, Men­schen aus Insti­tu­tio­nen und der gesam­ten Stadt­ge­sell­schaft, die sich in Frank­furt und dar­über hin­aus für Gleich­be­rech­ti­gung, Frauen*rechte, Femi­nis­mus und gegen Sexis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung enga­gie­ren.

Jen­seits von Kli­schees prä­sen­tie­ren sich Frankfurter*innen an Plät­zen, die sie in ihren femi­nis­ti­schen Kämp­fen inspi­rie­ren. Sie zei­gen uns, wofür sie strei­ten. Mit dem Foto­pro­jekt „This is what a femi­nist looks like – in Frank­furt“ bre­chen wir mit Ste­reo­ty­pen und stel­len gezielt gän­gi­ge Annah­men dar­über, wie Feminist*innen aus­se­hen infra­ge.

Die Bot­schaft der Bil­der: Feminist*innen sind viel­fäl­tig und ihre Kämp­fe fin­den an vie­len Orten statt. Ob im Pal­men­gar­ten, auf der Stra­ße, am Küchen­tisch oder in Ver­ei­nen und Initia­ti­ven.

Ich bin ent­setzt über das Roll­back in der Poli­tik. Eine anti­eman­zi­pa­to­ri­sche Bewe­gung ist dabei die Errun­gen­schaf­ten der Frau­en­be­we­gung zurück­zu­dre­hen. Das wer­den wir uns nicht gefal­len las­sen. Wir wer­den wei­ter für eine Gleich­be­rech­ti­gung der Frau­en auf allen Ebe­nen kämp­fen.

Rosemarie Heilig

Dezer­nen­tin für Umwelt und Frau­en

Patri­ar­chat über­win­den – sozia­le Sicher­heit und Gewalt­frei­heit für alle erstrei­ten!

Sibylla Flügge

Prof. i. R. Dr., Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin

Femi­nis­mus wagen! Ich strei­te dafür Dis­kri­mi­nie­rung sicht­bar zu machen, im Den­ken, Han­deln und in der Poli­tik, durch Bewe­gung und Kri­tik. In die­ser Rich­tung haben wir schon viel erreicht.

Mechthild Veil

Vor­stand der Hein­rich Böll-Stif­tung Hes­sen, Grün­de­rin der Stif­tung Frau­en in Euro­pa, femi­nis­ti­sche Sozi­al­wis­sen­schaft­le­rin, ehe­ma­li­ge Redak­teu­rin der Zeit­schrift femi­nis­ti­sche stu­di­en, Eli­sa­beth Sel­bert Preis­trä­ge­rin.

Chan­cen­gleich­heit und Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit für alle in Gesell­schaft, Poli­tik und Wirt­schaft. Dafür strei­te und kämp­fe ich.

Rosina Walter

Geschäfts­füh­ren­der Vor­stand, ber­amí beruf­li­che Inte­gra­ti­on e.V.

Femi­nis­mus ist für mich eine Her­zens­sa­che! Frau­en haben viel bewirkt, aber trotz­dem sol­len wir nicht locker­las­sen. Die Gleich­be­rech­ti­gung ist welt­weit noch lan­ge nicht erreicht! Auch bei uns ist sie durch­aus noch aus­bau­fä­hig! Ich fin­de es super, dass die jun­gen Frau­en den Faden auf­ge­nom­men haben und mit viel Ver­ve dis­ku­tie­ren und strei­ten und mit vie­len krea­ti­ven Aktio­nen die Gleich­be­rech­ti­gung wei­ter­trei­ben.

Mechtild M. Jansen

Vor­stand Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen, Vor­stand Frau­en in Euro­pa, Erzie­hungs­wis­sen­schaft­le­rin, Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin

Eigen­stän­di­ge Exis­tenz­si­che­rung für alle Men­schen, ein Leben lang! Frau­en haben da eini­ges auf­zu­ho­len, sie sind am Arbeits­markt immer noch benach­tei­ligt durch typi­sche Mäd­chen­be­ru­fe, unglei­che Bezah­lung, der Teil­zeit­fal­le und weil sie die Haupt­last der Care-Arbeit tra­gen. Des­halb braucht es gute Infor­ma­ti­on und kli­schee­freie Bera­tung zu Aus­bil­dung, Wei­ter­bil­dung, lebens­lan­gem Ler­nen und der Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie.

Andrea Mohr

Beauf­trag­te für Chan­cen­gleich­heit am Arbeits­markt

Die Men­schen­rech­te haben kein Geschlecht!“ Die­se von der radi­ka­len Femi­nis­tin Hed­wig Dohm im Jahr 1876 for­mu­lier­te For­de­rung nach Geschlech­ter­ge­rech­tig­keit ist bis heu­te nicht ein­ge­löst.  Ich hal­te sie für unver­zicht­bar im aktu­el­len femi­nis­ti­schen Kampf gegen Sexis­mus, patri­ar­cha­le Macht und Kon­trol­le über Frau­en*.

Prof. (i.R.) Dr. Ulla Wischermann

Sozio­lo­gie und Gen­der Stu­dies Goe­the-Uni­ver­si­tät Frank­furt

100 Jah­re Frau­en­wahl­recht und noch immer nicht am Ziel: Frau­en­power in die Poli­tik.

Jutta Ebeling

Frau­en­de­zer­nen­tin von 2001 bis 2012 und Bür­ger­meis­te­rin von 2006 bis 2012

Gewalt gegen Mäd­chen und Frau­en ist ein Angriff auf alle Frau­en und auf eine freie, fried­li­che, demo­kra­ti­sche Gesell­schaft. Mäd­chen und Frau­en brau­chen Soli­da­ri­tät und Demo­kra­tie mehr Femi­nis­mus.

Ulla auf der Heide

Grü­ne Frau­en­po­li­ti­ke­rin

Ich kämp­fe dafür, irgend­wann nicht mehr kämp­fen zu müs­sen. Für ein „sowohl als auch“ statt einem „ent­we­der oder“.  Für ein viel­fäl­ti­ges Leben. Für radi­cal soft­ness. Dafür, dass alle Men­schen so Leben, Lie­ben und Sein dür­fen wie sie möch­ten. Jen­seits von Klas­se, Bil­dung, Natio­na­li­tät. Wir alle sind mit­ein­an­der ver­bun­den und soll­ten uns unter­stüt­zen im Wach­sen. Zum Wach­sen braucht es siche­re Räu­me, Licht, Luft, Ver­sor­gung und vor allem Lie­be.

Meltem Acartürk

Inter­sek­tio­na­le Queer-Femi­nis­tin, Fat-Akti­vis­tin, Sozio­lo­gin, Visio­nä­rin, Per­for­me­rin, Teil des Queer-Femi­nis­ti­schen Kol­lek­tivs lila_bunt

This is what a Putz­film­fes­ti­val looks like. Put­zen und Kino gegen Neu­tra­li­täts­ge­bot.

Eva Salomon, Jan Wetzel, Niels Deimel

Putz­film­fes­ti­val

Ein selbst­be­stimm­tes, gewalt­frei­es und eigen­stän­di­ges Leben für alle Frankfurter*innen!

Gabriele Wenner

Lei­te­rin Frau­en­re­fe­rat der Stadt Frank­furt

Ich kämp­fe für und mit Mäd­chen*. Für Respekt, Soli­da­ri­tät und Zusam­men­halt. Ich strei­te für einen Dia­log der Genera­tio­nen und einen inter­sek­tio­na­len Femi­nis­mus, der auf Viel­falt und Ver­bun­den­heit setzt.

Linda Kagerbauer

Refe­ren­tin für Mäd­chen­po­li­tik und Kul­tur im Frau­en­re­fe­rat

Femi­nist Ner­dom heisst für uns männ­li­che Frick­ler­ges­ten in der künst­le­ri­schen Arbeit, im Thea­ter, im Netz und auf der zu Stras­se zu schred­dern und mit einer soli­da­ri­schen queer­fe­mi­nis­ti­schen Pra­xis zu erwi­dern. Tools tei­len! Brot und Rosen for­dern! Geschlech­ter­codes hacken und umschrei­ben!

Swoosh Lieu

Swoosh Lieu sind Johan­na Cas­tell, Katha­ri­na Pelo­si und Rosa Wer­ne­cke. Sie arbei­ten seit 2009 als femi­nis­ti­sches Per­for­mance-Kol­lek­tiv mit Basis in Frank­furt. 2018 haben sie das Pro­jekt feminist-nerdom.org gestar­tet, das femi­nis­ti­sche Medi­en­künst­le­rin­nen por­trä­tiert und ver­netzt.

Ich bin Femi­nist. Als schwu­ler Mann kämp­fe ich für eine (Stadt-)Gesellschaft, die Selbst­be­stim­mung, Frei­heit und Gleich­heit für alle Men­schen garan­tiert.

Manuel Stock

Lei­ter des Minis­te­rin­bü­ros, Hes­si­sches Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst; Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der GRÜNEN im Frank­fur­ter Stadt­par­la­ment von 2012–2019

Gemein­sam set­zen wir uns für eine gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be aller Men­schen, ins­be­son­de­re von Frau­en ein, für ein Leben in Selbst­be­stim­mung ohne Dis­kri­mi­nie­rung, sexu­el­le Gewalt und mate­ri­el­le Armut.

Margret Krannich und Kristina Nottbohm

M. Kran­nich: Bis 30. Juni 2018 Geschäfts­füh­re­rin der Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen; K. Nott­bohm: Refe­ren­tin beim pro famiia Bun­des­ver­band und Vor­stands­mit­glied der Hein­rich-Böll-Stif­tung Hes­sen

Vor dem Grund­ge­setz sind Frau­en und Män­ner gleich­be­rech­tigt. Ich strei­te und kämp­fe für die tat­säch­li­che Gleich­wer­tig­keit von Frau­en* und Mäd­chen* auf allen Ebe­nen. Das Patri­ar­chat muss weg.

Christiana Klose

Erzie­hungs­wis­sen­schaft­le­rin und Mit­be­grün­de­rin des 1. Mäd­chen­treffs in Deutsch­land

Ich strei­te für die „Dechif­frie­rung“ von sexis­ti­schen, patri­ar­cha­len Struk­tu­ren. Denn nur, wenn wir sehen, wie ver­brei­tet die Abwer­tung von Frau­en in unse­rer Gesell­schaft ist, kön­nen wir die­sen Frau­en­hass bekämp­fen. Und ich kämp­fe dafür, dass wir nach die­ser Dechif­frie­rung nicht kot­zen, son­dern auf die Bar­ri­ka­den gehen. Frau­en gemein­sam sind stark!

Sarah Sorge

Frau­en­de­zer­nen­tin von 2012 bis 2016 und Geschäfts­füh­re­rin der Aka­de­mie Mixed Lea­dership der Frank­furt Uni­ver­si­ty of App­lied

Ich set­ze mich dafür ein, dass ALLE Frau­en* gese­hen wer­den und Chan­cen­gleich­heit in unse­rer Rea­li­tät nicht mehr erkämpft wer­den muss, son­dern zu einem Selbst­ver­ständ­nis wird.

Judit Alema

DaMi­gra e. V. Stand­ort­lei­tung Frank­furt am Main

Femi­nis­mus heißt für mich, für eine Gesell­schaft mit Respekt, Gerech­tig­keit und Selbst­be­stim­mung zu kämp­fen – ein Gewinn für alle Men­schen.

Beate Herzog

Refe­ren­tin für Gewalt­schutz und Gesund­heit im Frau­en­re­fe­rat der Stadt Frank­furt

Frau­en­recht ist Men­schen­recht. Frau­en haben genau­so wie Män­ner das Recht auf ein Leben in Wür­de, ohne Angst und Not. Die Zahl der Frau­en nimmt zu die in Armut leben, weder lesen noch schrei­ben kön­nen, schlech­te­ren Zugang zur medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung haben, sel­te­ner eine Aus­bil­dung machen, geschwei­ge denn Eigen­tum besit­zen und Kre­di­te erhal­ten. Schon immer habe ich gegen die Dis­kri­mi­nie­rung von Frau­en in den Berei­chen Kul­tur, Sozia­les, Bil­dung und Poli­tik gekämpft.

Nadia Qani

Grün­de­rin und Vor­stands­vor­sit­zen­de von ZAN e.V., Frank­fur­te­rin des Jah­res 2005, Bun­des­ver­dienst­kreuz am Ban­de 2009, Vor­bild­un­ter­neh­me­rin 2019

Ich möch­te in einer Stadt leben, in der Schwar­ze, of Color, Jüdi­sche Per­so­nen, Rom*nja, Sint*ezza, Refu­gees kei­nen Anti­se­mi­tis­mus, Ras­sis­mus, Hete­ro­se­xis­mus, kei­ne Homo- & Trans­feind­lich­keit erle­ben müs­sen. In der wir uns GEMEINSAM gegen Dis­kri­mi­nie­rung und Gewalt schüt­zen, dage­gen kämp­fen und ZUSAMMEN dem wei­ßen neo­li­be­ra­len patri­ar­cha­len Sys­tem in den Hin­tern tre­ten!

Shiva Amiri

queer­fe­mi­nis­ti­sche, anti­ras­sis­ti­sche Empower­ment- & Selbst­ver­tei­di­gungs­trai­ne­rin* Sozio­lo­gin* M.A., Sozialpädagogin*Performerin*, Kan­Ak­ti­vis­tin*

Ich kämp­fe für Teil­ha­be und Sicht­bar­keit der Leis­tun­gen und Erfol­ge von Sport­le­rin­nen. Soli­da­ri­tät, Empower­ment, Viel­falt, Selbst­be­stim­mung und Sicht­bar­keit für alle Frau­en in allen Sport­ar­ten, egal wel­cher Her­kunft, Reli­gi­on, Alter, sexu­el­ler Ori­en­tie­rung und geschlecht­li­cher Iden­ti­tät. Für einen ver­bes­ser­ten Zugang und einen Abbau von Dis­kri­mi­nie­run­gen für Mäd­chen und Frau­en in allen Sport­be­rei­chen und Ver­ei­nen. Dazu sind neben mate­ri­el­len Inves­ti­tio­nen auch gesell­schaft­li­che und poli­ti­sche Unter­stüt­zung nötig. Frank­furt ist hier schon auf einem guten Weg aber es ist noch viel mehr mög­lich.

Natascha Kauder

Spre­che­rin der BAG Queer Grün und sport­po­li­ti­sche Spre­che­rin im Römer

Ich kämp­fe immer noch für eine geschlech­ter­ge­rech­te Demo­kra­tie.

Dörthe Jung

Unter­neh­me­rin und Autorin, Tony Sen­der Preis­trä­ge­rin

Ich wid­me jeden Heart­beat mei­ner über 30-jäh­ri­gen Trom­mel-Lauf­bahn der Durch­set­zungs­kraft der Frau­en. Auf dass sie zu ihrer Kom­pe­tenz ste­hen und sie sicht­bar machen. Auf dass sie vie­le Frau­en, vor allem auch jun­ge Mäd­chen, moti­vie­ren und sich gezielt ver­net­zen, mit Power und Herz­blut. Denn nur gemein­sam sind wir erfolg­reich am Zug!

Anne Breick

Musi­ke­rin (KICK LA LUNA), Dozen­tin (HfMDK) und Grün­de­rin des Frau­en Musik Büros

Nach 70 Jah­ren Gleich­be­rech­ti­gung im Grund­ge­setz kämp­fen wir wei­ter für gesetz­li­che und fak­ti­sche Gleich­stel­lung in allen Lebens­la­gen und for­dern Frau­en in der ers­ten Rei­he in den Par­la­men­ten, der Wirt­schaft, Ver­wal­tung und Jus­tiz.

Noreen von Schwanenflug

Vor­stands­vor­sit­zen­de des Deut­schen Juris­tin­nen­bunds e.V. Lan­des­ver­band Hes­sen

Ein gutes und selbst­be­stimm­tes Leben für alle – dafür ste­hen für mich die soli­da­ri­schen femi­nis­ti­schen Kämp­fe und dafür tre­te ich ein.

Elisa Liepsch

Dra­ma­tur­gin am Künstler*innenhaus Mou­son­turm

Ich kämp­fe mit ande­ren Frau­en dafür, dass jede Frau und jedes Mäd­chen ein selbst­be­stimm­tes Leben frei von Angst, Gewalt, Ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung leben kann. Ich arbei­te für sozia­le Gerech­tig­keit und eine Gesell­schaft, in der Respekt für sich selbst, ande­re Men­schen und die Natur die Norm ist. Viel­falt ist unse­re Stär­ke, Ein­heit ist unse­re Power.

Sunny Graff

Groß­meis­te­rin, Frau­en in Bewe­gung Kampf­kunst und Bewe­gung e.V., Femi­nis­ti­sche Anti-Ras­sis­ti­sche Empower­ment Selbst­ver­tei­di­gungs­leh­re­rin

Ich kämp­fe für femi­nis­ti­sche Soli­da­ri­tät, für Empower­ment von Mäd­chen’ und Frau­en*, für quee­re und inter­sek­tio­na­le Bünd­nis­se, für mate­ria­lis­ti­sche Ana­ly­sen und das schö­ne Leben für Alle!

Sinah Klockemann

Päd­ago­gin beim FeM Mädchen*haus Frank­furt, Poli­ti­sche Refe­ren­tin und femi­nis­ti­sche Akti­vis­tin

Geschich­te wird von Män­nern geschrie­ben. Es wird höchs­te Zeit, dass Geschich­te auch von Frau­en geschrie­ben wird.

Barbara Englert

Regis­seu­rin, Schau­spie­le­rin und Autorin

Ich will gemein­sam mit ande­ren feZi­gen* Men­schen patri­ar­chats­freie Räu­me bau­en! Dort will ich das Patri­ar­chat ver­ler­nen und rea­le Soli­da­ri­tät üben. Dann will ich gemein­sam nach drau­ßen tre­ten und Raum neh­men. Aber auch geben. Denn Femi­nis­mus bedeu­tet für mich auch Platz für Ande­re zu machen und ihnen zuzu­hö­ren. Femi­nis­ti­sches Han­deln muss inso­fern mit einem inter­sek­tio­na­len Bewusst­sein für ande­re Dis­kri­mi­nie­rungs­for­men wie Ras­sis­mus, Klas­sis­mus oder Ableis­mus ein­her­ge­hen. Gera­de als wei­ße Per­son mit aka­de­mi­schem Abschluss, die nicht be_hindert wird, ist es für mich wich­tig mir die­ser Pri­vi­le­gi­en bewusst zu sein.

Lina Lätitia Blatt

Künst­le­rin* und Teil der feZ (Frank­fur­ter Kunst­kol­lek­tiv)

Ich kämp­fe für die glei­che Macht von Frau­en und Män­nern — in Gesell­schaft, Wirt­schaft und Poli­tik.

Miriam Dahlke

Frank­fur­ter Abge­ord­ne­te im Hes­si­schen Land­tag 

Ich kämp­fe für das Recht der Frau­en, ent­schei­den zu kön­nen, ob, wann und wen sie hei­ra­ten. Ich kämp­fe für den Zugang zu einer medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung für alle Frau­en und Mäd­chen, unab­hän­gig von ihren Her­kunfts­län­dern und Auf­ent­halts­ti­tel. Ich kämp­fe gegen weib­li­che Geni­tal­ver­stüm­me­lung, weil es eine Ver­let­zung der Rech­te von Frau­en und Mäd­chen ist, und muss lang­fris­tig besei­tigt wer­den. Ich kämp­fe für das Recht, dass jede Frau ohne Dis­kri­mi­nie­rung und geschlechts­spe­zi­fi­scher Gewalt leben kann.

Virginia Wangare-Greiner

Mai­sha e. V. — Afri­can Women in Ger­ma­ny

Plu­ra­li­tät als Berei­che­rung, Chan­ce und Mög­lich­keit!

Nabila Bushra

Päd­ago­gin und Lau­ra-Maria Bas­si Preis­trä­ge­rin

Ich kämp­fe dafür, dass Bewe­gun­gen und Strei­te­rin­nen für Frau­en- und Mäd­chen­rech­te erin­nert wer­den und wir durch ihre Geschichte(n) ermu­tigt wer­den, uns wei­ter für eine voll­um­fäng­li­che gleich­be­rech­tig­te Teil­ha­be Aller an gesell­schaft­li­chen Ent­schei­dun­gen ein­zu­set­zen.

Dorothee Linnemann

His­to­ri­ke­rin und Aus­stel­lungs­ma­che­rin

Ich kämp­fe für Gerech­tig­keit und Gleich­be­rech­ti­gung. Ich möch­te, dass jeder Mensch gerecht behan­delt und ernst genom­men wird, egal wel­che Reli­gi­on, Her­kunft, Haut­far­be etc.

Lejla Kurtagic

Frau­en macht Poli­tik! Enga­giert Euch im per­sön­li­chen Umfeld und in öffent­li­chen Initia­ti­ven bis hin­ein in die Par­tei­en. Nicht nur im Bun­des­tag haben wir lei­der viel zu wenig Mit­strei­te­rin­nen. Und die bes­te femi­nis­ti­sche Poli­tik machen nun mal Frau­en.

Ulli Nissen

Frank­fur­ter Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te

Für mehr Refle­xi­on, mehr Empa­thie und dif­fe­ren­zier­te Bli­cke auf unse­re Gesell­schaft in einer kom­ple­xen Welt. Es gibt kei­ne ein­fa­chen Ant­wor­ten.

Hadija Haruna-Oelker

Jour­na­lis­tin und Mode­ra­to­rin