Luise Zietz

Vorlage: AdsD/Friedrich Ebert Stiftung, Bonn
Vor­la­ge: AdsD/Friedrich Ebert Stif­tung, Bonn

* 1865 Bargteheide † 1922 Berlin

Lui­se Zietz enga­gier­te sich früh in der SPD. Sie orga­ni­sier­te 1896 den Wider­stand der Frau­en im Rah­men des Ham­bur­ger Hafen­streiks. Bis 1904 war sie Vor­sit­zen­de des „Ver­ban­des der Fabrik-Land-und gewerb­li­chen Hilfs­mit­ar­bei­ter“ und für die­sen Ver­band auch als Ver­tre­te­rin auf dem Gewerk­schafts­kon­gress. Als Red­ne­rin und Publi­zis­tin über­zeu­gend, wur­de sie 1908 als ers­te Frau in den Par­tei­vor­stand gewählt. 1911 orga­ni­sier­te sie den ers­ten Inter­na­tio­na­len Frau­en­tag in Deutsch­land. Zudem schrieb sie regel­mä­ßig für sozi­al­de­mo­kra­ti­sche Frau­en­zeit­schrift „Die Gleich­heit“. 1917 trat Zietz in die USPD ein, gehör­te 1919/20 der Wei­ma­rer Natio­nal­ver­samm­lung an und war danach bis zu ihrem Tode Reichs­tags­ab­ge­ord­ne­te der Wei­ma­rer Repu­blik in Ber­lin.